Der Bruch einer Metall-auf-Metall-Hüftprothese ist ein Versagen, das Chirurgen und Ingenieure gleichermaßen beunruhigt. Wenn sich die Hüftpfanne verschiebt, wird die Reibung asymmetrisch und verursacht einen starken Verschleiß, bei dem Mikropartikel aus Metall in das Gewebe freigesetzt werden. Dieser Prozess gefährdet nicht nur die Stabilität des Implantats, sondern kann auch lokale Nebenwirkungen hervorrufen. Wir analysieren den Fall mit Werkzeugen des Reverse Engineering und der 3D-Metrologie.
3D-Pipeline mit Mimics und Geomagic Control X für die forensische Analyse 🛠️
Der Arbeitsablauf begann in Materialise Mimics, wo die CT-Bilder segmentiert wurden, um das gebrochene Implantat und den umgebenden Knochen zu rekonstruieren. Anschließend wurden die Modelle in Geomagic Control X exportiert, wo die Dimensionsprüfung der Hüftpfanne durchgeführt wurde. Die Winkelabweichung von der nativen Ebene betrug mehr als 5 Grad, was zu einem punktförmigen Kontakt am Rand des Einsatzes führte. Die Oberflächenrauheitsanalyse zeigte Bereiche mit abrasivem Verschleiß und in das simulierte Weichgewebe eingebettete Chrom-Kobalt-Partikel.
Wenn die Hüfte lauter knarzt als deine Knie beim Aufstehen 😅
Wenn deine Hüftprothese anfängt zu klingen wie ein Küchenmixer, will sie dir nicht etwa einen Smoothie machen. Es ist die verschobene Hüftpfanne, die Metall auf Metall reibt und Späne abgibt, die selbst eine Autowerkstatt in Erstaunen versetzen würden. Ingenieure nennen das schwere asymmetrische Reibung; Patienten nennen es nerviges Quietschen beim Weihnachtsessen. Gut, dass wir mit Mimics und Control X das Problem diagnostizieren können, bevor deine Hüfte mit den Bremsen des Busses konkurriert.