Im vergangenen März stürzte ein Schilderbrücke an einer mautpflichtigen Autobahn aufgrund eines Bruchs des Stützenfußes ein. Die Untersuchung ergab, dass die Ursache Korrosionsermüdung war, verursacht durch die Ansammlung von Streusalzen. Dieser Fall erinnert uns daran, dass die Sichtprüfung nicht immer ausreicht.
Pipeline 3D: Von der Punktwolke zur forensischen Analyse 🛠️
Zur Dokumentation des Einsturzes wurde ein FARO-Laserscanner verwendet, die Daten wurden in FARO Scene verarbeitet. Die resultierende Punktwolke wurde zur Bereinigung und Registrierung nach Autodesk ReCap exportiert. Mit diesem Modell konnte der gebrochene Querschnitt präzise vermessen und die aufgestauten Spannungen simuliert werden. Der Arbeitsablauf ermöglichte es den Gutachtern, die verbleibende Nutzungsdauer zu berechnen und zu bestätigen, dass Spannungskorrosion der entscheidende Faktor für das Versagen war.
Das Salz, das uns verbindet: Wenn das Auftauen persönlich wird 🧂
Streusalze haben eine besondere Fähigkeit, sich dorthin zu schleichen, wo sie nicht hingehören. In diesem Fall sammelten sie sich über Jahre hinweg am Stützenfuß und schufen eine perfekte Umgebung für Korrosion. Die Brücke hielt stoisch stand, bis sie genug sagte. Vielleicht sollten wir bedenken, dass, ähnlich wie in Beziehungen, die Anhäufung kleiner ungelöster Probleme letztendlich alles zum Einsturz bringt.