Der Einsturz einer Böschungsmauer aus Bruchstein hat ein wiederkehrendes Problem offengelegt: das Abrutschen von Blöcken durch Auswaschung des darunterliegenden Gründungsbodens. Dieses im Feld dokumentierte Versagen wurde mit einer 3D-Pipeline analysiert, die ContextCapture für die Punktwolke und Plaxis 3D für die geotechnische Simulation kombinierte.
3D-Pipeline: Von der Punktwolke zur geotechnischen Simulation 🏗️
ContextCapture erzeugte ein präzises dreidimensionales Modell der eingestürzten Mauer und des umgebenden Geländes. Dieses Modell wurde in Plaxis 3D importiert, um die Boden-Bauwerk-Interaktion zu modellieren. Die Ergebnisse zeigten, dass die fortschreitende Auswaschung des Feinkorns unter der Gründung die Tragfähigkeit reduzierte, was zum Abrutschen der Blöcke führte. Die Analyse ermöglichte die Identifizierung des kritischen Erosionsbereichs und seiner Auswirkungen auf die Gesamtstabilität.
Der Boden machte Urlaub und die Blöcke folgten ihm 🏖️
Anscheinend beschloss der Gründungsboden, eine Pause einzulegen und ohne Vorwarnung zu verschwinden. Die Blöcke, der Schwerkraft treu ergeben, beschlossen, ihn auf seiner Flucht zu begleiten. Das Merkwürdige ist, dass niemand sie um Erlaubnis fragte. Jetzt, mit dem 3D-Modell, wissen wir genau, wo und wie der Boden entkam. Gut, dass die Programme keinen Urlaub machen.