Die Korrosion der Stahlbänder hat zum Einsturz der bewehrten Erdstützwand geführt, wobei sich die Frontplatten gelöst haben. Dieses strukturelle Versagen verdeutlicht die Bedeutung von Schutzprozessen gegen Oxidation in Stützsystemen, insbesondere in aggressiven Umgebungen oder bei unzureichender Entwässerung.
3D-Modellierung des Strukturversagens mit ContextCapture und Plaxis 3D 🏗️
Für die Analyse des Einsturzes wurde ContextCapture verwendet, um eine Punktwolke und ein Netzmodell des Zustands nach dem Versagen zu erstellen. Mit Plaxis 3D wurde die Boden-Bauwerk-Interaktion simuliert und der Verlust der Tragfähigkeit der korrodierten Bänder bewertet. Das Modell ermöglichte die Identifizierung, dass die Reduzierung der Stahlfläche durch lokale Korrosion zu Zugspannungen oberhalb der Streckgrenze führte, was das Ausknicken und den sequenziellen Bruch der Platten auslöste.
Der Stahl rostet, aber die Platten fliegen allein 😅
Anscheinend haben die Stahlbänder beschlossen, vorzeitig in den Ruhestand zu gehen und die Frontplatten ohne Halt zurückzulassen. Das Ergebnis: eine Wand, die stabil schien, aber in Wirklichkeit einen Purzelbaum schlug. Jetzt muss dem Kunden erklärt werden, dass das Problem nicht der Boden war, sondern dass der Stahl die Sache, ein Verbrauchsmaterial zu sein, sehr ernst genommen hat. Gut, dass die 3D-Modellierung es ermöglicht, das Reparaturbudget millimetergenau zu berechnen.