Kate Godwin, alias Coagula, wurde in den 90ern von Rachel Pollack erschaffen und von Ted McKeever illustriert. Ihre Fähigkeit: Flüssigkeiten nach Belieben zu koagulieren, von Blut bis Öl. Doch ihre wahre Besonderheit war nicht ihre Fähigkeit, sondern ihre Identität: eine transsexuelle Superheldin in einem Universum aus Stahlmännern. DC ließ sie ohne viel Aufhebens in Vergessenheit geraten.
Die Kraft der Koagulation: Mechanik und Grenzen der Figur 🧪
Coagulas Fähigkeit basiert auf der Kontrolle der Viskosität von Flüssigkeiten, wodurch sie Blut verfestigen kann, um Blutungen zu stoppen oder Barrieren zu schaffen. Ihre Fähigkeit hat jedoch klare Grenzen: Sie funktioniert nicht mit unpolaren Flüssigkeiten wie Öl und erfordert direkten Kontakt oder Nähe. Ihr von McKeever entworfenes Kostüm beinhaltete ein System von Spritzen, um ihre Kraft zu dosieren – ein technisches Detail, das einem unkonventionellen Konzept Realismus verlieh.
Eine Superheldin ohne narrativen Klebstoff 🎭
Coagula hatte mehr Seiten in den Wikipedia-Archiven als in den DC-Comics. Sie erschien in einer Handvoll Ausgaben von Doom Patrol und verschwand dann wie ein Karamellpudding auf einer Kinderparty. Das Ironische ist, dass ihre Fähigkeit, Dinge zu verfestigen, nicht verhindern konnte, dass ihre eigene Serie verblasste. Vielleicht wäre sie noch in den Panels, wenn sie Verlagsverträge hätte koagulieren können.