Canonical setzt auf Rust um die Sicherheit von Ubuntu zu stärken

01. July 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Canonical, das Unternehmen hinter Ubuntu, hat einen entscheidenden Schritt in Richtung einer robusteren Software gemacht, indem es der erste Gold-Sponsor der Trifecta Tech Foundation wurde. Mit einer jährlichen Spende von 40.000 Euro werden sie die Entwicklung von Systemwerkzeugen in der Sprache Rust vorantreiben. Das erste große Projekt wird ntpd-rs sein, ein neuer Zeitsynchronisationsdienst, der mehr Stabilität und weniger Schwachstellen verspricht. Die Erprobung ist für 2026 und die Einführung als Standard für 2027 geplant. 🚀

Ubuntu-Terminal-Bildschirm mit dem Logo der Programmiersprache Rust, das in Leiterbahnen leuchtet, ein digitaler Schild, der aus dem Logo entsteht, während Zahnräder und NTP-Protokollsymbole im Hintergrund rotieren, Codezeilen, die wie Wasserströme durch eine befestigte Mauer fließen, Canonical-Unternehmensfarben, die in einen sicheren Gateway-Bogen integriert sind, Cyberpunk-Technikvisualisierung, blaue und orangefarbene Neonbeleuchtung, holografische Datenströme, die die Zeitpläne 2026 und 2027 anzeigen, fotorealistische technische Illustration, leuchtende Schutzbarrieren um Systemkomponenten, ultra-detaillierte Mikrochipmuster auf der Motherboard-Oberfläche

Rust: Canonicals Einsatz für ein zuverlässigeres System 🔒

Die Sprache Rust zeichnet sich durch ihre Speichersicherheit aus und vermeidet häufige Fehler wie Pufferüberläufe. ntpd-rs wird das traditionelle NTP ersetzen und eine präzisere und widerstandsfähigere Zeitsynchronisation gegen Angriffe bieten. Canonical hat bereits andere kritische Komponenten wie den Paketmanager oder den Kernel auf Rust migriert. Diese Bewegung zielt darauf ab, die Angriffsfläche des Betriebssystems zu verkleinern und die Zuverlässigkeit für Server und Desktop-Rechner zu verbessern. Der Übergang wird schrittweise erfolgen, um die aktuellen Benutzer nicht zu beeinträchtigen.

Abschied von verlorenen Sekunden: Die genaue Uhrzeit ist kein Mythos mehr ⏰

Sollte Ihre Ubuntu-Uhr jemals beschlossen haben, kurz vor einem Meeting fünf Minuten vorzugehen, dann ist das hier für Sie interessant. Mit ntpd-rs verspricht Canonical, dass Ihr System weiß, wie spät es ist, ohne auf die Ausrichtung der Planeten angewiesen zu sein. Wundern Sie sich aber nicht über Wunder: Wenn Sie zu spät zur Arbeit kommen, liegt die Schuld weiterhin bei Ihnen und nicht beim NTP. Zumindest haben Sie jetzt eine Ausrede weniger, um der Software die Schuld zu geben.