Eine Studie mit Neugeborenen bis zu drei Tagen zeigt, dass ihr Gehirn bereits Mengen unterscheidet, wie zum Beispiel vier von zwölf Reizen, und dabei eine Schlüsselregion für die Zahlenverarbeitung aktiviert. Diese angeborene Fähigkeit hilft beim Überleben, indem sie Gefahren oder Nahrungsmittel unterscheidet. Für die Bevölkerung bedeutet dies, dass Babys mit mathematischen Grundlagen zur Welt kommen, und das frühzeitige Erkennen von Problemen könnte Schwierigkeiten wie Dyskalkulie verhindern.
Wie das kindliche Gehirn Zahlen von Anfang an verarbeitet 🧠
Die Forschung nutzte Gehirnbildgebung, um die Reaktion von Babys auf unterschiedliche Punktmengen zu beobachten. Die Parietalregion, die bei Erwachsenen mit der Zahlenverarbeitung verbunden ist, wurde selbst bei diesen Neugeborenen aktiviert. Dies deutet darauf hin, dass der Zahlensinn Teil der Grundausstattung des Gehirns ist und nicht etwas, das durch Erfahrung erlernt wird. Die Identifizierung von Defiziten in diesem Bereich ab der Geburt könnte frühe Interventionen für Kinder mit Dyskalkulierisiko ermöglichen und bietet ein Zeitfenster für die kognitive Entwicklung.
Dein Baby kann schon zählen: Mach dich bereit, dass es dich übertrifft 👶
Also, jetzt weißt du es: Dein Neugeborenes schreit nicht nur, isst und schläft. Es macht auch Kopfrechnungen, während du nach deinen Schlüsseln suchst. Wenn du es siehst, wie es eine Gruppe von Gegenständen anstarrt, denkt es nicht über das Universum nach: Es bewertet, ob genug Kekse für die nächste Mahlzeit da sind. Und wenn es älter ist, gib nicht der Genetik die Schuld, falls es dich beim Poker schlägt; die Schuld trägt dieses mathematische Gehirn, das es schon von Werk aus mitgebracht hat.