Am 9. Juli kam der Remaster von Assassin's Creed Black Flag in die Läden, eine Version mit verbesserter Grafik und zusätzlichen Inhalten. Die Fachkritik bezeichnet ihn jedoch als überflüssig, da das Original von 2013 bereits ein vollständiges und rundes Spielerlebnis bot. Für 60 Dollar erhält der Spieler ein Produkt, das zwar hübscher aussieht, seinen Preis aber nicht mit wesentlichen Neuerungen rechtfertigt.
Technische Leistung: Patches auf hoher See und Motorausfälle 🛠️
Auf technischer Ebene versprach der Remaster eine bemerkenswerte grafische Aufwertung, doch die Realität ist bescheidener. Das Kampf- und Navigationssystem wurde vereinfacht, wodurch spielerische Tiefe verloren ging. Zudem bestehen Leistungsprobleme wie Bildrateneinbrüche in Küstengebieten und lange Ladezeiten fort. Für eine Entwicklung, die die aktuelle Hardware nutzen sollte, trüben diese Details das Erlebnis und erinnern daran, dass die ursprüngliche Politur immer noch überlegen ist.
Die gleiche Schatzkarte, nur mit mehr Falten 🏴☠️
Mal ehrlich, Ubisoft: Wenn du einen Remaster eines Spiels veröffentlichst, das schon fast perfekt war, stell wenigstens sicher, dass es nicht mehr Bugs hat als ein Piratenschiff im Sturm. Hier zahlst du 60 Mäuse, um Edward Kenway mit definierterem Bart zu sehen, aber stößt auf ein Parkett, das wie von einem Schiffsjungen entworfen wirkt. Es ist, als würde man dir einen gereiften Rum verkaufen, der sich beim Öffnen als gefärbtes Wasser entpuppt. Gewarnte Piraten kaufen nicht zweimal.