Analyse einer Fraktur des Handgelenks durch exzentrischen Polyethylenverschleiß

01. July 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Der Bruch einer Handgelenksprothese ist kein häufiges Ereignis, aber wenn er auftritt, offenbart er wichtige Details über die Biomechanik des Implantats. Dieser Fall zeigt einen schweren Verschleiß durch exzentrische Reibung der ultra-dichten Polyethylenkomponente, was zu einem strukturellen Versagen führte, das eine operative Revision erforderte. Die Analyse erfolgte mit einer 3D-Pipeline, die Materialise Mimics für die Bildsegmentierung und Geomagic Control X für die dimensionale Inspektion kombinierte.

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3D-Pipeline zur Inspektion von Implantatversagen 🛠️

Der Prozess begann mit der Erfassung von CT-Scans des explantierten Implantats. Mit Mimics wurden das Polyethylen und die Metallkomponenten segmentiert, um präzise 3D-Modelle zu erstellen. Anschließend wurde in Geomagic Control X die Geometrie des abgenutzten Polyethylens mit dem ursprünglichen CAD-Design verglichen. Die Analyse ergab eine asymmetrische Verschleißzone mit einem Materialverlust von bis zu 2,3 mm am radialen Rand. Diese exzentrische Verteilung deutet auf ein anomales Belastungsmuster hin, wahrscheinlich aufgrund einer anfänglichen Fehlausrichtung des Implantats oder einer Bandinstabilität.

Das Polyethylen sagte „Stopp“ und brach aus Langeweile 😅

Das ultra-dichte Polyethylen, dieses Material, das versprach, zu halten, bis die Enkel des Patienten geboren sind, beschloss, einen dauerhaften Urlaub zu nehmen. Es stellt sich heraus, dass ständiges Reiben auf derselben Seite, wie eine zerkratzte Schallplatte aus den 90ern, irgendwann jeden ermüdet. Der Bruch war kein Drama: Es war ein Hilferuf des Implantats, der eine Nachjustierung forderte. Moral der Geschichte: Wenn Ihr Handgelenk wie eine rostige Tür klingt, liegt es vielleicht nicht am Alter, sondern daran, dass das Polyethylen nicht mehr weitertanzen möchte.