Die spanische Tochtergesellschaft von Amazon hat das Jahr 2025 mit Einnahmen von 9 Milliarden Euro abgeschlossen, 12,5 % mehr als im Vorjahr. Das Unternehmen erzielte einen Nettogewinn von 290 Millionen und zahlte 1,5 Milliarden an Steuern. Die Investitionen beliefen sich auf 6,5 Milliarden, was die Schaffung von 30.000 festen Arbeitsplätzen mit einem Durchschnittsgehalt von 1.700 Euro pro Monat ermöglichte.
Die Cloud gewinnt an Bedeutung in der lokalen Investitionsstrategie ☁️
AWS, die Cloud-Sparte von Amazon, war der Motor eines Großteils der Investitionen in die Infrastruktur in Spanien. Die in Aragonien und anderen Regionen errichteten Rechenzentren haben mehr als die Hälfte des Budgets von 6,5 Milliarden absorbiert. Diese Expansion ist eine Reaktion auf die wachsende Nachfrage nach lokaler Rechenkapazität, die für Dienste der künstlichen Intelligenz und Unternehmensspeicherung benötigt wird. Das Unternehmen plant, diese Kapazität in den nächsten zwei Jahren zu verdoppeln.
1.700 Euro pro Monat: Das Gehalt, das der Karton zahlt 📦
Mit 30.000 festen Arbeitsplätzen und Gehältern von 1.700 Euro kann Amazon bereits damit prahlen, einer der größten Arbeitsplatzschöpfer des Landes zu sein. Allerdings versichern die Arbeiter, dass das Gehalt mit einem kostenlosen Prime-Abonnement und der Gelegenheit einhergeht, die Postleitzahl jedes Lagers auswendig zu lernen. Was nicht enthalten ist, ist ein Rabatt auf die Stromrechnung, nachdem man acht Stunden unter LED-Strahlern verbracht hat.