Die deutsche Regierung erzielte im Jahr 2025 rund 1,1 Milliarden Euro durch ihre direkten Beteiligungen an neun Unternehmen, darunter die Deutsche Telekom. Laut dem Finanzministerium stärken diese Dividenden den Bundeshaushalt. Für die Bürger könnten diese Mittel in mehr Investitionen in öffentliche Dienstleistungen oder in Steuersenkungen umgesetzt werden. Die Aufrechterhaltung dieser staatlichen Investitionen erweist sich als solide fiskalische Strategie.
Das Gewicht öffentlicher Beteiligungen an der technologischen Entwicklung 💻
Über den wirtschaftlichen Nutzen hinaus ermöglicht die staatliche Präsenz in Unternehmen wie der Deutschen Telekom der Regierung, Einfluss auf die Entwicklung wichtiger Infrastrukturen wie den Ausbau von Glasfaser und 5G zu nehmen. Als Aktionär erhält der Staat nicht nur Dividenden, sondern kann auch Investitionen in Gebiete lenken, die für den privaten Sektor weniger rentabel sind. Dieses Modell stellt sicher, dass die Digitalisierung nach Kriterien des öffentlichen Dienstes voranschreitet, nicht nur nach unmittelbarer Rentabilität.
Der Staat, der Aktionär, der nie bei der Versammlung fehlt 😄
Dass die Regierung Aktionär ist, hat seine komische Seite: Stellen Sie sich den Finanzminister im Vorstand der Telekom vor, der fragt, warum sein Datentarif im Keller nicht funktioniert. Aber Spaß beiseite: 1,1 Milliarden zu erhalten, ohne Aktien verkaufen zu müssen, ist ein Schachzug, den jeder Investor beneiden würde. Letztendlich zeigt der Staat, dass er, wenn auch langsam, Dividenden einzutreiben weiß wie kein anderer.