Benjamin Lockwood, bekannt als Agent Liberty, debütierte in den Seiten von DC Comics als Verteidiger des Volkes gegen Korruption. Erschaffen von Dan Jurgens, hatte dieser Charakter mit hochmoderner Rüstung und einem starken Gerechtigkeitssinn einen flüchtigen Auftritt im DC-Universum. Doch nach den Ereignissen von Watchmen und Doomsday Clock verblasste seine Bedeutung, und er wurde in den Hintergrund gedrängt, von wo er nie zurückkehrte.
Der Anzug, der mehr versprach, als er hielt 🦾
Die Rüstung von Agent Liberty war kein einfaches Kostüm. Sie integrierte ein Flugsystem, einen Helm mit fortschrittlicher Kommunikation und eine Energiewaffe namens Liberty Bell. Ihr Design sollte eine bodenständigere Version von Iron Man sein, jedoch ohne das Charisma oder das Budget von Stark. Der Anzug funktionierte mit einer internen Energiequelle, die laut den Comics regelmäßig aufgeladen werden musste. Ein funktionales Konzept, das in der Praxis von seinen Schöpfern jedoch wenig ausgearbeitet wurde.
Der Superheld, dem der Saft ausging 🔋
Das Traurigste an Agent Liberty ist, dass seine Rüstung ständig aufgeladen werden musste. Stell dir vor, du wärst ein Superheld und müsstest einen Kampf unterbrechen, um dich wie ein Mobiltelefon einzustöpseln. Benjamin Lockwood musste wahrscheinlich mehr Zeit damit verbringen, eine Steckdose zu suchen, als gegen das Verbrechen zu kämpfen. Zu seinem Glück ließ DC ihn in Vergessenheit geraten, bevor er sich bei Batman ein Ladegerät leihen musste. Ein Held mit wenig Ausdauer und noch weniger Glück.