Der ADAC hat angezeigt, dass die Mineralölkonzerne die Benzinpreise kurz vor dem Auslaufen des Steuernachlasses von 16,7 Cent pro Liter heute erhöhen. Obwohl das Rohöl an den internationalen Märkten gefallen ist, würden die Unternehmen bereits zu viel von den Autofahrern verlangen. Das bedeutet, dass die versprochene Entlastung nicht wirklich spürbar war und die Preise ohne ersichtlichen Grund weiterhin hoch bleiben.
Der Mechanismus des Steuernachlasses und seine tatsächliche Wirkung an den Zapfsäulen ⛽
Der Steuernachlass von 16,7 Cent pro Liter war eine vorübergehende Maßnahme, um die Geldbörsen der Autofahrer zu entlasten. Seine Anwendung war jedoch undurchsichtig. Die Mineralölkonzerne passen ihre Preise in Echtzeit an das Rohöl und die Nachfrage an, aber der ADAC hat festgestellt, dass die Preise an den Zapfsäulen trotz des gefallenen Barrelpreises nicht nur nicht gesunken sind, sondern in den Tagen vor dem Ende der Hilfe sogar gestiegen sind. Dies deutet darauf hin, dass der Nachlass nicht an den Endverbraucher weitergegeben wurde, sondern auf der Strecke geblieben ist.
Das Benzin steigt von alleine, wie das Brot im Kühlschrank 🍞
Es scheint, als hätten die Mineralölkonzerne ein spezielles Radar, um zu erkennen, wann ein Rabatt endet. Ausgerechnet heute, wo die Regierung die 16,7 Cent zurücknimmt, sind die Preise in die Höhe geschossen, dass selbst ein Turner neidisch würde. Das Rohöl fällt, aber das Benzin steigt: Es ist, als ob der Brotpreis von der Temperatur des Kühlschranks abhinge. Die Autofahrer schauen derweil auf die Zapfsäule und denken, dass der Rabatt vielleicht nur ein Traum war.