
Zwanzig Staaten klagen die Trump-Administration wegen der H-1B-Visagebühr an
Eine Koalition aus zwanzig US-Staaten hat eine Klage gegen die Bundesregierung eingereicht. Die Generalstaatsanwälte, angeführt von Kalifornien und New York, erheben Einspruch gegen eine neue Regelung, die Unternehmen, die das Visa H-1B beantragen, eine Gebühr von 100.000 Dollar auferlegt. Diese gerichtliche Aktion zielt darauf ab, das zu stoppen, was sie für eine schädliche und illegale Maßnahme halten 🏛️.
Der Kern des Konflikts: eine millionenschwere Abgabe
Der Streit dreht sich um die zusätzlichen Kosten, die Unternehmen tragen müssen. Die Regelung, die seit Oktober gilt, verpflichtet zur Zahlung von 100.000 Dollar pro Visumantrag, wenn das Unternehmen mehr ausländische als einheimische Arbeiter in bestimmten Kategorien beschäftigt. Die Trump-Administration verteidigt die Gebühr als Mittel zum Schutz lokaler Arbeitsplätze und zur Finanzierung von Ausbildungsprogrammen. Die klagenden Staaten bezeichnen sie als illegitime Steuer, die Innovationen behindert und Schlüsselbranchen wie die Technologie schädigt.
Wichtige Argumente der Klage:- Die Staaten behaupten, dass die Bundesregierung ihre Befugnisse überschreitet, indem sie diese Gebühr ohne Zustimmung des Kongresses einführt.
- Sie argumentieren, dass die Maßnahme ihre Staatswirtschaften schädigt und die Fähigkeit der Unternehmen, globales Spezialtalent einzustellen, beeinträchtigt.
- Sie fordern, dass ein Bundesrichter die Verordnung für illegal erklärt und eine sofortige Anwendungssperre erlässt.
"Diese Gebühr ist eine illegitime Steuer, die das Wachstum behindert und unseren Technologie- und Ingenieurunternehmen schadet", argumentieren die Generalstaatsanwälte in der Klage.
Auswirkungen auf die Arbeitsmigration in den USA
Dieses Rechtsverfahren stellt eine weitere Front in dem Kampf um die Reform des Arbeitsimmigrationssystems dar. Es unterstreicht die anhaltende Spannung zwischen der Bundesregierung und mehreren von Demokraten regierten Staaten. Das Ergebnis könnte erheblich beeinflussen, wie Visa für hochqualifizierte Fachkräfte vergeben werden.
Mögliche Folgen des Urteils:- Falls die Staaten gewinnen, würde ein maßgebliches Instrument der Administration zur Einschränkung der H-1B-Visa blockiert.
- Das Urteil könnte einen maßgeblichen Präzedenzfall schaffen bezüglich der Grenzen der Exekutivgewalt, Immigrationsregeln ohne Kongress zu ändern.
- Es würde das Feld für zukünftige Rechtsstreitigkeiten über migrationspolitische Maßnahmen per Exekutivverordnung definieren.
Ein Rechtsstreit mit hohen Einstiegskosten
Der Kampf um internationales Talent umfasst nun ein kostspieliges Hindernis für Arbeitgeber. Während die Regierung argumentiert, sie schütze den US-Arbeitnehmer, bereiten sich die Staaten und die Tech-Branche auf einen lange gerichtlichen Streit vor. Das Ergebnis wird nicht nur das Schicksal dieser Gebühr klären, sondern auch die Grenzen der Bundesgewalt in einem wirtschaftlich sensiblen Bereich umreißen. Der Kampf um Talente wird nun vor Gericht ausgetragen ⚖️.