ZF präsentiert sein Fahrsystem auf der CES 2026

Veröffentlicht am 25. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Fotografía de un vehículo conceptual de ZF en un stand del CES 2026, mostrando una representación gráfica de su sistema de percepción ambiental con flujos de datos y detección de peatones y ciclistas en una pantalla.

ZF präsentiert sein Fahrsystem auf der CES 2026

Auf der Technologiemesse CES 2026 stellte der deutsche Zulieferer ZF Friedrichshafen eine innovative Technologie vor, die Fahrzeugen ermöglicht, intelligent mit ihrer gesamten Umgebung zu interagieren. Dieses System sammelt und analysiert Umgebungsdaten, damit das Fahrzeug seinen Kontext umfassend wahrnimmt – ein entscheidender Schritt hin zu sichererer und vernetzter Mobilität. 🚗

Ein künstliches Gehirn im Auto

Das Herzstück dieser Entwicklung ist eine hochleistungsfähige Recheneinheit, die KI-Algorithmen direkt im Fahrzeug ausführt. Durch die lokale Datenverarbeitung ist das System unabhängig von einer ständigen Cloud-Verbindung, was extrem schnelle Reaktionen und Echtzeit-Entscheidungen ermöglicht. Zudem ist seine Architektur für optimierten Energieverbrauch und effiziente Wärmeableitung ausgelegt. 🔥

Schlüsselvorteile der lokalen Verarbeitung:
  • Höhere Reaktionsgeschwindigkeit durch Eliminierung der Cloud-Latenz.
  • Robuster Betrieb auch in Gebieten mit begrenzter Netzabdeckung.
  • Effiziente Verwaltung von Energie und Systemwärme.
Die Technologie erkennt nicht nur Objekte, sondern interpretiert vollständige Szenen und antizipiert Absichten, um Risikosituationen zu verhindern.

Von der Erkennung zur Kontextverständnis

Dieses System geht über die Hinderniserkennung hinaus. Es kann komplexe urbane Verkehrsszenen interpretieren. Es unterscheidet zwischen einem Fußgänger, der still auf dem Gehweg steht, und einem, der die Absicht zeigt zu überqueren, analysiert das Verhalten von Radfahrern und versteht temporäre oder dynamische Verkehrsschilder.

Interpretationsfähigkeiten:
  • Unterscheidung der Absichten von Fußgängern und anderen vulnerablen Verkehrsteilnehmern.
  • Analyse der Trajektorien und Signale von Radfahrern.
  • Lesen und Verständnis des Status von Verkehrsschildern.

Hin zu einer industriellen Umsetzung

Das erklärtete Ziel von ZF ist es, dass Automobilhersteller diese Technologie in ihre nächsten Modelle integrieren. Dieser Fortschritt deutet auf eine Zukunft hin, in der das Auto nicht nur Kollisionen vermeidet, sondern auch unvorhersehbare Bewegungen antizipiert und eine neue Schicht der Komplexität – und potenziell der Sicherheit – zum städtischen Zusammenleben hinzufügt. Das Fahrzeug wird zu einem Akteur, der versteht und nicht nur reagiert. 🤖