Wie man verhindert, dass der inaktive Extruder in IDEX-Druckern tropft

Veröffentlicht am 22. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Diagrama o fotografía que muestra una impresora 3D de doble extrusión independiente (IDEX), donde se destaca el goteo de material desde la boquilla inactiva sobre una pieza en impresión, junto a una torre de purga al lado.

Wie man verhindert, dass der inaktive Extruder tropft bei IDEX-Druckern

Bei 3D-Druckern mit unabhängiger Doppeldüsendruck (IDEX) ist eine häufige Herausforderung die Handhabung des nicht druckenden Druckkopfs. Während einer arbeitet, bleibt der andere heiß, was dazu führen kann, dass geschmolzenes Material austritt und die Arbeit ruiniert. 😐

Die Ursache des Problems: das unerwünschte Tropfen

Dieses Phänomen, genannt oozing, tritt auf, weil die Schwerkraft auf den flüssigen Kunststoff in der inaktiven Düse wirkt. Das fallende Material erzeugt Unregelmäßigkeiten auf der Oberfläche und kann sogar die innere Struktur des Bauteils beeinträchtigen, ein kritisches Problem beim Einsatz von zwei Farben oder Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften. Dieses Tropfen stört die präzise Bewegung des Druckkopfs.

Schlüsselstrategien zur Bekämpfung des Tropfens:
  • Filament zurückziehen (Retract): Diese Funktion, üblich in der Slicer-Software, zieht das Filament vom Hotend weg, um den Innendruck in der ungenutzten Düse zu verringern.
  • Reinigung programmieren (Wipe): Vor dem Start des Drucks bewegt sich der aktive Druckkopf, um die Düse am Rand der Druckbett oder einem vorgesehenen Bereich zu reiben und Rückstände zu entfernen.
  • Wartetemperatur anpassen: Einige Nutzer stellen für den inaktiven Extruder eine etwas niedrigere Temperatur ein, um die Flüssigkeit des Materials zu reduzieren, ohne es vollständig abzukühlen.
Die Ironie liegt darin, ein perfektes Bauteil zu entwerfen und dann Zeit und Filament für Strukturen zu verschwenden, die man nur wegwirft.

Fortgeschrittene Lösung: Hilfspurgstrukturen

Wenn Zurückziehen und Reinigen nicht ausreichen, sind drastischere Methoden erforderlich. Diese Strukturen fangen das restliche Material auf, bevor es das Hauptbauteil kontaminiert.

Arten von Purgstrukturen:
  • Reinigungsturm: Es handelt sich um eine Säule, die neben dem Hauptmodell gedruckt wird. Der inaktive Druckkopf lagert dort den Überschussmaterial ab, jedes Mal wenn er reaktiviert wird, und dient als Entsorgungsbereich.
  • Purge-Schutz (Ooze Shield): Besteht aus einer dünnen einlagigen Wand, die das Bauteil umgibt. Der nicht arbeitende Extruder entlädt sich in diese Barriere und schützt so die sichtbaren und kritischen Oberflächen des Drucks.
  • Am Bettrand purgieren: Eine einfache Technik, bei der der inaktive Druckkopf eine kleine Menge

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