Wie man die Milchstraße mit dem Smartphone fotografiert

Veröffentlicht am 21. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Fotografía de la Vía Láctea capturada con un teléfono móvil sobre un trípode en un entorno nocturno sin contaminación lumínica, mostrando el resultado del apilado de imágenes.

Wie man die Milchstraße mit dem Smartphone aufnimmt

Um ein klares Bild der Milchstraße oder eines Sternenfeldes zu erzielen, hängen zwei Schlüsselfaktoren davon ab: eine vollständig stabile Halterung und das Entkommen der Lichtverschmutzung der Stadt. Glücklicherweise integrieren viele aktuelle Smartphones einen Astrophotographie-Modus, der den komplexen Prozess langer Belichtungen automatisiert und die Aufgabe erheblich vereinfacht. 📱✨

Die Macht des automatischen Stackings

Bei Aktivierung dieser spezialisierten Funktion programmiert das Telefon eine ultra-lange Belichtung, die mehrere Minuten dauern kann. Statt eines einzelnen Fotos erfasst das System eine Sequenz von mehreren Bildern. Intern richtet die Software sie aus, um die scheinbare Bewegung der Sterne zu korrigieren, und fusioniert sie dann. Diese Methode des Kombinierens von Bildern mittelt die Lichtinformationen und unterdrückt effektiv den digitalen Rauschen, was ein Endergebnis mit mehr Details und weniger Körnung als eine einzelne Aufnahme liefert, ohne dass der Benutzer manuelle Parameter einstellen muss.

Schlüssige Vorteile des automatischen Modus:
  • Führt automatisch Belichtungen von mehreren Minuten durch.
  • Richtet die Fotos aus, um die Erdrotation auszugleichen und Streifen zu vermeiden.
  • Fusioniert die Aufnahmen digital, um Rauschen zu unterdrücken und Details hervorzuheben.
Die größte Herausforderung ist oft nicht technisch, sondern einen ausreichend dunklen Himmel zu finden und Geduld während der Sequenz zu haben.

Erweiterte Kontrolle mit dedizierten Apps

Für diejenigen, die totale Kontrolle über den Prozess suchen, gibt es spezialisierte Apps. Diese Apps ermöglichen die manuelle Anpassung von Werten wie ISO, Belichtungszeit und Intervallen zwischen den Aufnahmen. Diese Kontrolle ist ideal, um längere Sequenzen zu planen oder mit Kameras zu verwenden, die keine automatischen Modi haben. Das nachträgliche Stacking erfolgt dann am Computer mit Software wie Sequator oder DeepSkyStacker.

Arbeitsablauf mit fortschrittlichen Apps:
  • Manuell ISO, Verschlusszeit und Intervalle anpassen.
  • Eine Serie von Bildern im RAW-Format aufnehmen, um mehr Flexibilität zu haben.
  • Die Fotos auf den PC übertragen und spezialisierte Software verwenden, um die Pixel auszurichten und zu mitteln, was schwache galaktische Strukturen sichtbar macht.

Abschließende Überlegungen für den Erfolg

Unabhängig von der gewählten Methode liegt der Erfolg in der Lage und der Vorbereitung. Ein robuster Stativ ist unerlässlich, um jegliche Vibration während der langen Belichtung zu vermeiden. Geduld ist ebenfalls ein entscheidender Bestandteil, da man dem Telefon erlauben muss, seine Aufnahmesequenz in totaler Dunkelheit abzuschließen. Am Ende ist die Belohnung ein persönliches Fenster in die Unermesslichkeit unserer Galaxie, aufgenommen mit dem Gerät, das du in der Tasche hast. 🌌