Wenn Erwin Schrödinger heute das Institut für Überlagerte Realitäten gründen würde

Veröffentlicht am 22. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Ilustración conceptual de Erwin Schrödinger en un entorno moderno, observando múltiples líneas de tiempo y realidades futuras superpuestas en pantallas holográficas, simbolizando el trabajo de su instituto hipotético.

Wenn Erwin Schrödinger heute das Institut für Überlagerte Realitäten gründen würde

Der unruhige Geist von Erwin Schrödinger, in unsere Zeit versetzt, würde danach streben, die Paradoxie seiner Katze zu überwinden, um komplexe Probleme der Gesellschaft zu lösen. Sein ambitioniertestes Projekt wäre die Gründung des Instituts für Überlagerte Realitäten, eines Pionierraums, in dem die Quantenphysik direkt mit der Regierungsführung und den Sozialwissenschaften dialogisiert. 🧠⚛️

Der Kern der Methode: Die Zukunft leben, bevor man entscheidet

Die Basis dieses innovativen Instituts besteht darin, Experten aus verschiedenen Bereichen in simulierte Umgebungen von hoher Detailtreue zu tauchen. Dies sind keine einfachen Computermodelle, sondern immersive Realitäten, in denen die Teilnehmer leben und erleben während Wochen. Das Ziel ist es, aus erster Hand die Auswirkungen von Politiken, technologischen Fortschritten oder sozialen Veränderungen wahrzunehmen, die im Gegenwart implementiert werden.

Der Immersionsprozess erzeugt einzigartige Daten:
  • Multidisziplinäre Teams leben innerhalb von Szenarien, die von Dystopien bis Utopien reichen.
  • Sie sammeln emotionale Zeugnisse und praktische Erkenntnisse aus dem Inneren der Simulation.
  • Sie produzieren qualitative und quantitative Informationen, die mit traditionellen Methoden unmöglich zu erlangen sind.
"Bis es nicht beobachtet wird, existiert ein System in mehreren Zuständen. Wir müssen die Zukunft beobachten, bevor wir sie in eine einzige Realität kollabieren lassen." - Grundsatz des Instituts.

Die Quantenüberlagerung anwenden, um besser zu regieren

Schrödinger würde sein Prinzip der Überlagerung auf das Gebiet der Planung übertragen. Das Institut würde Gesetzgebern ermöglichen, konkrete Versionen alternativer Zukünfte zu beobachten, bevor sie einen einzigen Pfad wählen. Dies verändert radikal, wie strategische Planung durchgeführt wird, und bietet eine greifbare Vorschau möglicher Ergebnisse von Gesetzen oder internationalen Abkommen.

Wie es die Entscheidungsfindung transformiert:
  • Die Politik hängt nicht mehr nur von abstrakten Projektionen in Berichten ab.
  • Es werden lebendige menschliche Erzählungen von Realitäten integriert, die sich materialisieren könnten.
  • Es ermöglicht den Vergleich und Kontrast verschiedener Handlungsoptionen mit erfahrungsbasierter Evidenz.

Das erste Experiment: Eine Lektion in Verantwortung

Es wird gemunkelt, dass das erste Forschungsprotokoll des Instituts eine Zukunft simuliert, in der Politiker obligatorisch in den Realitäten leben müssen, die ihre Normen erzeugen. Vorläufige Berichte deuten darauf hin, dass diese immersive Erfahrung die Teilnehmer dazu bringt, viel vorsichtiger und empathischer zu legislieren und das langfristige Wohl zu priorisieren. Dieser Ansatz könnte die Verantwortlichkeit in der öffentlichen Verwaltung neu definieren. 🔮