Viehzüchter und Landwirte protestieren in Biriatou gegen das Abkommen EU-Mercosur

Veröffentlicht am 22. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Fotografía aérea o desde el suelo que muestra una larga fila de tractores agrícolas bloqueando el paso fronterizo de Biriatou. Se ven banderas de organizaciones agrarias y ganaderos concentrados. La imagen transmite la magnitud de la protesta en la carretera.

Viehzüchter und Landwirte protestieren in Biriatou gegen das EU-Mercosur-Abkommen

Eine massive Konzentration von Traktoren hat diesen Montag den Grenzübergang Biriatou in Gipuzkoa lahmgelegt. Hunderte von Fachleuten aus dem baskischen und navarresischen ländlichen Raum äußern ihren entschiedenen Widerstand gegen das Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den Mercosur-Ländern, das sie als direkte Bedrohung für ihr Überleben betrachten. 🚜

Sie kritisieren unfaire Konkurrenz und ungleiche Standards

Die Demonstranten argumentieren, dass das Abkommen den primären Sektor Europas schwer schädigt. Sie behaupten, dass agro- und viehzüchterische Produkte aus Südamerika nicht den gleichen Anforderungen der EU in Bezug auf Qualität, Tierwohl oder Umweltauswirkungen entsprechen müssen. Diese normative Asymmetrie senkt künstlich ihre Kosten und erzeugt eine unmögliche Konkurrenz, der lokale Betriebe nicht standhalten können.

Hauptstreitpunkte:
  • Produktionsstandards: Strengere und teurere europäische Normen im Vergleich zu weniger anspruchsvollen Vorschriften im Mercosur.
  • Künstliche Kosten: Geringere Ausgaben für Umwelt- und Hygienestandards verleihen den Importen einen unfaire Preisnachteil.
  • Zukunft des Sektors: Risiko, Tausende von Familienbetrieben zu ruinieren und die Aufgabe ländlicher Gebiete zu beschleunigen.
„Vielleicht sollten wir anfangen, Kaimane oder Jaguare zu züchten, da diese durch internationale Abkommen besser geschützt zu sein scheinen als das europäische Rindvieh“, kommentieren einige Viehzüchter ironisch.

Die sanitäre Kontrolle an der Grenze, eine weitere große Sorge

Die Proteste richten ihren Unmut auch darauf, wie die Behörden die sanitärrechtlichen Bedrohungen handhaben. Sie fordern strengere Kontrollen an der Grenze, um das Eindringen von Tierseuchen wie der kontagiösen nodulären Dermatose, einer Viruserkrankung, die das Rindvieh befällt, zu verhindern. Sie halten fest, dass der Handel ohne strenge sanitäre Garantien die lokale Viehherde schwer gefährdet.

Forderungen des Sektors gegenüber Krankheiten:
  • Kontrollen verstärken: Wirksamere Überwachungs- und Schutzmassnahmen an den Einredepunkten umsetzen.
  • Die lokale Herde schützen: Vermeidung neuer sanitärer Krisen

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