Der Skulpturmodus in Blender hat Schlüsseloptimierungen in seinem Rendering- und Zeichensystem erhalten, die ein flüssigeres und effizienteres Erlebnis für digitale Künstler bieten. Diese Verbesserungen haben die Belastung der GPU reduziert, den Speicherverbrauch optimiert und Redundanzen im Code eliminiert, was zu einer deutlichen Steigerung der Leistung führt.
Das Rendering-Problem in früheren Versionen
In früheren Versionen hatte das Zeichensystem des Skulpturmodus einen hohen Rechenaufwand aufgrund seiner veralteten Code-Struktur. Einige Funktionen stammten aus mehr als einem Jahrzehnt und waren nicht für aktuelle Hardware-Standards optimiert, was zu folgendem führte:
- Ineffiziente Nutzung des Speichers der GPU.
- Übermäßige Belastung durch wiederholte Prozesse, die die Leistung beeinträchtigten.
- Verzögerung beim Zeichnen von Modellen mit hoher Polygondichte.
„Die Optimierung des Renderings in der digitalen Skulptur bedeutet, die Latenz zu reduzieren und die Flüssigkeit der Arbeit zu verbessern.“
Reduzierung der GPU-Belastung und Speicheroptimierung
Eine der wichtigsten Änderungen ist die Implementierung von indexed drawing, einer Methode, die unnötige Duplikationen von Vertex-Daten in jedem Dreieck des Meshes vermeidet. Nun:
- Die Vertices werden einmal gespeichert und für jede Fläche wiederverwendet.
- Der Speicherverbrauch wurde um 50 % im Vergleich zu früheren Versionen reduziert.
- Die Verwaltung grafischer Daten ist effizienter, was zu besserer Leistung führt.
Höhere Effizienz bei der Aktualisierung grafischer Daten
Früher musste bei jeder Modifikation des Meshes das gesamte grafische Attribut in die GPU neu geladen werden. Mit der neuen Optimierung:
- Blender aktualisiert nur die geänderten Attribute.
- Wenn der Benutzer nur Face-Sets ändert, werden nur diese Daten neu geladen.
- Die Überlastung bei der Datenübertragung wird reduziert, was die gesamte Leistung verbessert.
Entfernung redundanter Prozesse und Verbesserungen im Multithreading
Ein weiterer Faktor, der die Leistung begrenzte, waren duplizierte Funktionen, die unnötige Berechnungen durchführten. Nun wurden Schlüsselverbesserungen implementiert:
- Unnötige Schichten von Funktionsaufrufen wurden entfernt.
- Das parallele Verarbeiten wurde optimiert, was die Berechnungszeiten reduziert.
- Es wurde eine Steigerung der Rendergeschwindigkeit um bis zu 30 % im Skulpturmodus erreicht.
Ergebnisse in der Benutzererfahrung
Dank dieser Änderungen hat sich die Zeichengeschwindigkeit im Skulpturmodus erheblich verbessert und ermöglicht:
- Ein flüssigeres Arbeiten, sogar mit Modellen hoher Dichte.
- Gerinere Latenz bei der Anwendung von Pinseln.
- Eine bessere Echtzeit-Visualisierungsreaktion, ohne Unterbrechungen durch Überlastungen.
Ein Qualitätssprung im digitalen Modellieren
Diese Optimierungen markieren einen Wendepunkt im Skulpturmodus von Blender. Mit stabilerer Leistung und besserer Verwaltung grafischer Ressourcen etabliert sich das Tool als immer mächtigere Option für Profis im 3D-Modellieren und der digitalen Skulptur.