Val di Funes reguliert Massentourismus zum Schutz der Dolomiten

Veröffentlicht am 24. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Vista panorámica del valle de Val di Funes en los Dolomitas italianos, con sus icónicas iglesias y prados verdes bajo un cielo despejado, ilustrando el paisaje que se busca preservar.

Val di Funes reguliert den Massentourismus zum Schutz der Dolomiten

Die Ortschaft Val di Funes, eingebettet in den italienischen Dolomiten, hat beschlossen, für den Schutz ihrer natürlichen Umgebung zu handeln. Die atemberaubende Landschaft, die wie aus einer Postkarte wirkt, zieht eine enorme Menge an Menschen an, deren Hauptziel es ist, ein schnelles Foto zu machen. Dieses Phänomen verursacht negative Folgen wie Staus, weggeworfenen Müll und eine progressive Verschlechterung des Gebiets. Die kommunalen Behörden haben einen Plan in die Tat umgesetzt, um zu organisieren, wie die Besucher ankommen, mit dem Ziel, den Frieden der Anwohner und die Schönheit des Ortes zu wahren. 🏔️

Ein System, das regelt, wie die Autos ankommen

Die zentrale Maßnahme des Plans besteht darin, die Anzahl der Autos zu kontrollieren, die durch das Tal fahren dürfen. Personen, die mit ihrem Privatfahrzeug Zugang erhalten möchten, müssen vorher einen bestimmten Zeitraum reservieren. Wer diese Reservierung nicht vornimmt, hat die Option, einen speziellen Bus zu nutzen, der von einem Parkplatz außerhalb des Hauptgebiets abfährt. Das Ziel ist es, Staus auf den Landstraßen und die Anhäufung an Aussichtspunkten und berühmten Orten zu minimieren. Dieses Protokoll wird vor allem samstags, sonntags und während der Monate mit dem höchsten Besucherandrang im Sommer aktiviert.

Wichtige Details der neuen Regelung:
  • Es ist obligatorisch, einen Zeitraum für die Einfahrt mit einem privaten Fahrzeug zu reservieren.
  • Es wird ein Dienst mit kollektivem Transport als Alternative von einem peripheren Parkplatz angeboten.
  • Die Maßnahme ist temporär und wird in Perioden mit maximalem Touristenandrang angewendet.
Wir wollen nicht verbieten, dass die Leute uns besuchen, sondern ordnen, wie sie es tun, damit es mit unserem täglichen Leben vereinbar ist.

Das Ziel: Ein dauerhaftes Gleichgewicht finden

Die Gemeinde möchte den Tourismus nicht eliminieren, sondern ihn kanalisieren, damit er mit der lokalen Gemeinschaft koexistieren kann. Ihre Vertreter betonen, dass das aktuelle Modell der Express-Besuche, das fast ausschließlich auf Selfies ausgerichtet ist, dem Tal keinen relevanten wirtschaftlichen Nutzen bringt. Die Wette gilt darauf, einen Typ von Besuchern zu fördern, der ruhiger genießt und sich des Werts der Umgebung bewusst ist. Andere Ortschaften in den Alpen beobachten diese Initiative aufmerksam, da sie als Referenz für die Bewältigung ähnlicher Sättigungssituationen in ihren eigenen Regionen dienen könnte. 🤔

Erwartete zu milderende Auswirkungen:
  • Reduzierung der Verkehrsstaus auf lokalen Straßen und ikonischen Punkten.
  • Verminderung der Menge an schlecht verwalteten Abfällen in der natürlichen Umgebung.
  • Erhaltung der Lebensqualität der ständigen Bewohner.

Ein neues Erfordernis für das perfekte Foto

In der Zwischenzeit sind einige Touristen überrascht zu entdecken, dass das Erhalten des idyllischen Fotos der Dolomiten nicht mehr nur ein einfacher Klick ist. Nun erfordert das Aufnehmen dieses Schnappschusses vorherige Planung und in vielen Fällen die Wahl des kollektiven Transports. Diese Maßnahme unterstreicht einen wachsenden Trend: Das Genießen natürlicher Paradiese erfordert eine gemeinsame Verantwortung, damit sie weiterhin existieren. Die Botschaft ist klar: Der Erhalt erfordert zusätzlichen Einsatz von allen. 📸