Urwahn Bikes präsentiert einen Stadtbike-Rahmen aus Titan, hergestellt durch 3D-Druck

Veröffentlicht am 25. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Fotografía del cuadro de bicicleta urbana Urwahn Softride, fabricado en titanio con impresión 3D, mostrando su diseño orgánico y estructura monolítica.

Urwahn Bikes präsentiert einen Stadtfahrradrahmen aus Titan, hergestellt durch 3D-Druck

Das deutsche Unternehmen Urwahn Bikes hat eine innovative Variante für die Struktur seines Stadtfahrradmodells Softride vorgestellt. Diese Aktualisierung verwendet Titan, das mit additiver Fertigung verarbeitet wurde, speziell mit der Technik der Elektronenstrahlschmelze. Dieser Fortschritt ermöglicht die Herstellung des Hauptteils des Rahmens in einem einzigen komplexen Stück und eliminiert konventionelle Schweißprozesse. Das Ziel ist es, die Form und die strukturellen Eigenschaften des Gesamtsystems zu optimieren. 🚲

Integration des Softride-Systems in das neue Design

Der Rahmen behält das hintere Federungssystem Softride bei, das die Marke auszeichnet. Dieses Mechanismus arbeitet mit einem Kohlefaser-Hinterbau, der sich biegt, um Vibrationen der Straße zu dämpfen. Die neue Titanstruktur koppelt sich an dieses Bauteil, um ein Pedalgefühl zu erzeugen, das Effizienz mit Komfortniveau in Einklang bringen soll. Die Geometrie ist für hauptsächlich städtische und Freizeitnutzung ausgelegt.

Wichtige Merkmale des Rahmens:
  • Hauptstruktur als Einzelstück durch 3D-Druck mit Titan gefertigt.
  • Beibehaltung des Kohlefaser-Hinterbaus des Softride-Systems zur Stoßdämpfung.
  • Geometrie ausgerichtet auf eine komfortable Fahrt in der Stadt.
Die additive Fertigung definiert neu, wie wir Fahrräder bauen, und ermöglicht zuvor unmögliche Formen.

Der Prozess der additiven Fertigung Schritt für Schritt

Urwahn produziert diesen Rahmen in Zusammenarbeit mit Additive Industries. Dazu nutzen sie die Plattform MetalFAB1 für Titanpulver der Güteklasse 5. Die Technologie der Elektronenstrahlschmelze im Vakuum verdichtet das Material schichtweise. Dies ermöglicht die Erstellung organischer Konturen und interner Designs, die mit traditionellen Fräs- oder Gießtechniken nicht möglich wären. Nach dem Druck benötigt der Rahmen nur noch eine manuelle Oberflächenpolitur.

Details zum Produktionsverfahren:
  • Zusammenarbeit mit dem spezialisierten Unternehmen Additive Industries.
  • Verwendung der Maschine MetalFAB1 und Titanpulver Güteklasse 5.
  • Die Technik arbeitet im Vakuum und schmilzt das Material mit einem Elektronenstrahl.

Überlegungen zum Design und seiner Anwendung

Obwohl es lange Haltbarkeit und ein markantes Aussehen verspricht, könnten einige Nutzer bezweifeln, ob die Leistung den hochpreisigen Charakter eines einzelnen 3D-gedruckten Titanteils rechtfertigt, insbesondere für alltägliche Fahrten in städtischen Umgebungen. Die Innovation liegt sowohl im Fertigungverfahren als auch in der Integration mit etablierten Federungssystemen. 🛠️