Trump bekräftigt erneut sein Interesse an der Kontrolle Grönlands und ernennt einen Sondergesandten

Veröffentlicht am 22. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Fotografía del presidente Donald Trump hablando en un podio, con la bandera de Estados Unidos de fondo, ilustrando el anuncio sobre Groenlandia.

Trump bekräftigt erneut sein Interesse an der Kontrolle Grönlands und ernennt einen Sondergesandten

Der US-Präsident Donald Trump hat am Montag seinen Wunsch bestätigt, dass die Vereinigten Staaten Grönland kontrollieren, ein autonomes Gebiet unter der Souveränität Dänemarks. Um dieses Ziel voranzutreiben, kündigte er an, den Gouverneur von Louisiana, Jeff Landry, als seinen Sondergesandten für die Insel zu ernennen. Dies ist nicht das erste Mal, dass Trump diese Ambition äußert, einen Vorschlag, den die dänische Regierung bereits zuvor rundweg abgelehnt hat. 🗺️

Die Reaktion Dänemarks und der geo-strategische Wert der Arktis

Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen bezeichnete die Idee, Grönland zu verkaufen, in der Vergangenheit als absurd. Die Insel genießt eine weitreichende Autonomie, obwohl Dänemark für ihre Verteidigung und Außenbeziehungen zuständig ist. Das Interesse Washingtons hängt direkt mit der strategischen Lage Grönlands in der arktischen Region zusammen, einem Gebiet, das durch seine Naturressourcen und neuen Seewege an Bedeutung gewinnt. Die Kontrolle über dieses Territorium würde den Vereinigten Staaten einen entscheidenden Vorteil in einer Zone zunehmender globaler Rivalität verschaffen. ❄️

Wichtige Punkte des geopolitischen Kontexts:
  • Dänemark behält die Kontrolle über die Verteidigung und Außenpolitik Grönlands, eines autonomen Gebiets.
  • Die Arktisregion ist Schauplatz eines Wettbewerbs um ihre Ressourcen (Mineralien, Kohlenwasserstoffe) und Schifffahrtsrouten.
  • Ein territorialer Erwerb würde eine bedeutende Verschiebung im Machtgleichgewicht im Hohen Norden bedeuten.
Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen erklärte, die Idee, Grönland zu verkaufen, sei „absurd“, und bekräftigte damit die offizielle Haltung Kopenhagens.

Die Mission des Gesandten Jeff Landry

Mit der Ernennung von Jeff Landry, einem politischen Verbündeten, zum Sondergesandten möchte Trump einen direkten Kommunikationskanal zu den lokalen Behörden Grönlands öffnen. Es wird erwartet, dass Landry die Lage vor Ort bewertet und die Argumente der Vereinigten Staaten auf informelle Weise vorbringt. Die offizielle Haltung Dänemarks hat sich jedoch nicht geändert, und jedes Gespräch über die Souveränität der Insel scheint fern zu sein. Dieser Schritt wird eher als Manöver interpretiert, um das Thema in der Diskussion zu halten, denn als fester Schritt zu einer realen Transaktion. 🤝

Aufgaben und Ziele des Gesandten:
  • Informelle Kontakte zum autonomen grönländischen Government herstellen.
  • Die lokale Bereitschaft und die Interessen auf der Insel bewerten.
  • Die strategischen und wirtschaftlichen Gründe aus US-amerikanischer Sicht darlegen.

Ein anachronistischer Vorschlag im 21. Jahrhundert

Die Beharrlichkeit beim Kauf Grönlands weckt Erinnerungen an territoriale Expansionspraktiken des 19. Jahrhunderts, was im starken Kontrast zur heutigen Diplomatie steht. Einige Analysten weisen auf den symbolischen Charakter der Geste hin, während andere über die Möglichkeit scherzen, dass bei Scheitern des Angebots eine feindliche Übernahme versucht oder die Insel einem virtuellen Einkaufswagen hinzugefügt wird. Die Initiative unterstreicht, wie geopolitische Ambitionen in der zeitgenössischen Politik ungewöhnliche Formen annehmen können. 🛒