Trump unterzeichnet Exekutivorder zur Sanktionierung des Öls für Kuba

Veröffentlicht am 30. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Fotografía del presidente Donald Trump firmando un documento oficial en su escritorio en la Casa Blanca, con la bandera estadounidense al fondo.

Trump unterzeichnet Exekutivorder zur Sanktionierung von Öl nach Kuba

Am Donnerstag aktiviert der US-Präsident Donald Trump eine Exekutivorder, die einen nationalen Notstand in Bezug auf Kuba erklärt. Diese Maßnahme ermächtigt die Regierung, Strafzölle gegen Waren jeglicher Länder zu verhängen, die mit der karibischen Insel handeln oder ihr Öl liefern. Das zentrale Ziel ist es, die wirtschaftliche Belagerung des Regimes in Havanna zu verschärfen, das Washington als Risiko für seine Sicherheit und Außenpolitik ansieht. 🚨

Rechtliche Grundlagen und Argumente der Order

Das Präsidialdokument stützt sich auf das Handelsgesetz mit dem Feind von 1917 und das Nationalen Notstandsgesetz. Durch die Erklärung des Notstands erhält der Präsident besondere Befugnisse zur Kontrolle von Handelsaustausch und Anwendung erzwingender Maßnahmen wirtschaftlicher Art. Der offizielle Text behauptet, dass Kuba Venezuela destabilisiert und andere Regierungen in der Region unterstützt, was die Interessen der Vereinigten Staaten bedrohen würde. Diese Entscheidung erweitert die bereits bestehenden Einschränkungen unter dem langjährigen Embargo.

Schlüssel Punkte der Begründung:
  • Es werden historische Gesetze angeführt, die dem Präsidenten außergewöhnliche Befugnisse in Notfällen einräumen.
  • Die kubanische Regierung wird beschuldigt, Verbindungen zu feindlichen Akteuren auf dem Kontinent zu unterhalten.
  • Die Maßnahme zielt darauf ab, das bestehende Sanktionsregime zu erweitern und zu verschärfen.
Die US-Regierung sucht die wirtschaftliche Druck auf die kubanische Regierung zu erhöhen, die sie als Bedrohung für die nationale Sicherheit bezeichnet.

Auswirkungen und globale Konsequenzen

Die Maßnahme könnte sich auf Drittländer auswirken, die derzeit Handelsbeziehungen zu Kuba unterhalten, insbesondere solche, die es mit Rohöl oder Erdölprodukten versorgen. Nationen wie Russland, Venezuela oder sogar Verbündete Washingtons in anderen Bereichen könnten ihre Exporte in die USA mit zusätzlichen Zöllen belegt sehen. Experten deuten an, dass dies zu neuen diplomatischen Reibungen führen und bilaterale Handelsbeziehungen erschweren könnte. Das explizite Ziel ist es, Havanna zu zwingen, seinen inneren politischen Kurs und seine Außenhaltung zu ändern. 🌍

Mögliche internationale Szenarien:
  • Energielieferanten für Kuba riskieren Zölle auf ihre Produkte in den USA.
  • Es können zusätzliche diplomatische Spannungen mit Verbündeten und Gegnern gleichermaßen entstehen.
  • Die bilateralen Handelsbeziehungen werden für diejenigen kompliziert, die diese Sanktionen herausfordern.

Ein historisches Paradoxon

Die Ironie liegt darin, dass für die Erklärung eines nationalen Notstands eine Insel als Bedrohung hingestellt wird, die ein Embargo seit mehr als sechzig Jahren ertragen hat. Ihre Hauptenergieversorgung hängt genau davon ab, dass andere Nationen solche Verbote herausfordern und umgehen. Diese Maßnahme spiegelt die Kontinuität einer Politik maximalen Drucks wider, deren Auswirkungen über die kubanischen Grenzen hinausreichen und die regionale geopolitische Dynamik beeinflussen. ⚖️