Ton Roosendaal legt nach 24 Jahren Führungsrolle bei der Blender Foundation nieder

Veröffentlicht am 24. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Retrato de Ton Roosendaal y Francesco Siddi con interfaz de Blender de fondo, simbolizando la transición de liderazgo en la Blender Foundation.

Das Ende einer Ära in der Blender Foundation

Die Blender Foundation hat angekündigt, dass Ton Roosendaal ab dem 1. Januar 2026 seine Positionen als Chairman und CEO niederlegt, nach mehr als 30 Jahren in der Softwareentwicklung und 24 Jahren als Leiter der Organisation 🎬. Unter seiner Leitung entwickelte sich Blender von einem Nischen-Tool zu einem robusten Ökosystem für kostenlose und Open-Source-3D-Erstellung, das weltweit in professionellen Produktionen eingesetzt wird. Roosendaal überwachte nicht nur wichtige technische Releases, sondern koordinierte auch Entwicklungsanstrengungen, Community, Finanzierung und strategische Vision, wodurch Blender zu einem zugänglichen Industriestandard wurde. Ein Vermächtnis, das das Mögliche in Open-Source-Software neu definiert 💻.

Geplante Übergabe und neues Führungsteam

Francesco Siddi, derzeitiger COO der Blender Foundation, übernimmt die Positionen als Chairman und CEO und gewährleistet Kontinuität in der Führung. Zudem wird der Vorstand erneuert mit strategischen Rollen: Sergey Sharybin leitet die Entwicklung, Dalai Felinto übernimmt als Head of Product, und Fiona Cohen ist für die Operationen verantwortlich. Diese sorgfältig geplante Übergabe spiegelt die institutionelle Reife der Blender Foundation und ihr Engagement für langfristige Nachhaltigkeit wider. Roosendaal legt zwar die exekutiven Positionen nieder, bleibt jedoch im neuen Aufsichtsrat und hält einen aktiven Bezug zum Projekt 👥.

Nach mehr als 30 Jahren in der Softwareentwicklung und 24 Jahren als Leiter der Organisation hat Ton Blender zu einem weit verbreiteten Ökosystem in der professionellen Produktion aufgebaut.

Persönliche Reflexionen und Vertrauen in die Zukunft

Ton Roosendaal hat kommentiert, dass es Zeit ist, einen Schritt zurückzutreten, um sich mehr auf sich selbst zu konzentrieren, ohne Blender vollständig zu verlassen. Er erkennt an, dass das junge und vorbereitete Team ihm Vertrauen gibt, das Projekt auf das nächste Level zu heben, und dass die Organisation in den besten Händen ist. Diese persönliche Entscheidung markiert einen natürlichen Wendepunkt nach Jahrzehnten intensiver Hingabe und schafft Raum für neue Energien und Ideen, während die Essenz des Projekts erhalten bleibt. Denn selbst Visionäre brauchen Erholung… oder zumindest eine Rollenänderung 🌱.

Auswirkungen auf die Community und das Blender-Ökosystem

Diese Führungswechsel bringt sowohl Chancen als auch Herausforderungen für die globale Blender-Community mit sich. Einerseits könnte die neue Führung Innovationen in Entwicklung, Benutzerfreundlichkeit und Integration mit aufstrebenden Technologien vorantreiben. Andererseits muss sie die Kohäsion und Vision bewahren, die Roosendaal über Jahrzehnte gepflegt hat, und Fragmentierung oder Abweichungen vom Open-Source-Geist vermeiden. Für Nutzer, Entwickler und professionelle Studios wird der Übergang genau beobachtet, denn Blender ist nicht nur Software, sondern ein einzigartiges kulturelles und kollaboratives Phänomen 🚀.

Das Vermächtnis von Ton Roosendaal in Schlüsselpunkten

Die Beiträge von Roosendaal lassen sich in mehrere grundlegende Meilensteine zusammenfassen:

Die Ironie des ewigen Mentors

Ton verlässt seine exekutive Position, gibt Blender aber nicht ganz auf: Er bleibt in der Nähe, wie jener Mentor, der über deine Schulter schaut, während du modellierst... nur jetzt mit mehr Zeit, um deine Topologien zu kritisieren 😅.