The Manhattan Projects: eine alternative Sicht auf die Wissenschaft

Veröffentlicht am 24. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Portada del cómic The Manhattan Projects que muestra a versiones distorsionadas de Albert Einstein y otros científicos en un laboratorio lleno de tecnología imposible y elementos cósmicos.

The Manhattan Projects: eine alternative Sicht auf die Wissenschaft

Das kreative Duo aus Jonathan Hickman und Nick Pitarra schlägt eine radikale Neuinterpretation der Vergangenheit vor. In The Manhattan Projects sucht das berühmte Nuklearprogramm nicht nur nach der Herstellung von Atombomben. Es dient als Tarnung für viel seltsamere und ethisch fragwürdige Forschungen. 🧪

Ein historisches Ensemble, das transformiert wurde

Die Serie präsentiert veränderte Versionen ikonischer Figuren wie Albert Einstein und Robert Oppenheimer. Diese Charaktere handeln mit einer perversen Mentalität und leiten Experimente durch, die jede Moral herausfordern. Die Erzählung schafft ein Universum, in dem höchster Intellekt mit der tiefsten Demenz koexistiert.

Zentrale Merkmale des Comics:
  • Die Wissenschaftler leiten das Programm mit verdrehten Zielen und grenzenlosem Ehrgeiz.
  • Die Handlung erforscht Konzepte wie parallele Dimensionen und künstliche Intelligenzen.
  • Jeder Fortschritt bringt unvorhersehbare und oft schreckliche Ergebnisse mit sich.
Das Genie berührt nicht nur den Wahnsinn, sondern umarmt ihn mit Begeisterung und unbegrenztem Budget.

Die Kunst, die den Ton vorgibt

Nick Pitarra prägt seinen visuellen Stil mit einem feinen und deformierten Strich. Sein Stil zeichnet sich durch extreme Detailtreue aus, die sowohl unmögliche Technologie als auch Szenen grafischer Gewalt zeigt. Dieser Ansatz visualisiert perfekt die Welt, die Hickman schreibt, und ist zugleich faszinierend und abstoßend. 🎨

Schlüssellemente des Zeichens:
  • Detaillierte Darstellung wissenschaftlicher Apparate und surrealer Umgebungen.
  • Die Seiten sind voller Elemente, die den Leser dazu einladen, sorgfältig zu beobachten.
  • Die Kunst verstärkt die Idee, dass Brillanz und Wahnsinn untrennbar sind.

Ein spekulatives Albtraum

Die Geschichte will keine historischen Fakten überprüfen. Es handelt sich um einen spekulativen Albtraum darüber, was passiert, wenn der wissenschaftliche Fortschritt keine Grenzen hat. Die Protagonisten priorisieren das Wissen über jeden menschlichen Preis, interagieren mit kosmischen Entitäten und manipulieren Realitäten. Das Ergebnis ist eine expansive und komplexe Erzählung, typisch für Hickmans Arbeit, die Science-Fiction mit Horror mischt. Die abschließende Botschaft ist ebenso faszinierend wie beunruhigend. 😨