Tebas wirft Real Madrid vor, mit millionenschweren Drohungen zu drängen

Veröffentlicht am 22. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Javier Tebas, presidente de LaLiga, hablando en una rueda de prensa con expresión seria, reflejando la tensión institucional con el Real Madrid.

Tebas klagt an, dass der Real Madrid mit millionenschweren Drohungen Druck ausübt

Der höchste Führer von LaLiga, Javier Tebas, hat eine direkte Anklage gegen die Führungsspitzen des Real Madrid gerichtet. Er beschuldigt sie, eine Kampagne zur Desinformation über das Urteil des Obersten Gerichtshofs bezüglich der Verteilung der Fernseh-Einnahmen in der Saison 2015-2016 zu orchestrieren. Tebas behauptet, dass das Modus Operandi des Klubs darin besteht, mit Drohungen von Klagen hohen wirtschaftlichen Werts Druck auszuüben, um die öffentliche Meinung und die Institutionen zu beeinflussen. ⚖️

Das gerichtliche Urteil, das die Kontroverse auslöste

Der Kern dieses Konflikts ist das Urteil des Obersten Gerichtshofs, das die Bedingungen für die Verteilung der Audiorechte in der Saison 2015-2016 festlegte. Tebas erklärt, dass der Real Madrid, da er mit dieser Entscheidung nicht einverstanden ist, eine Strategie der informatorischen Vergiftung des Publikums gewählt hat, anstatt nur die legalen Wege zur Beschwerde zu nutzen. Diese gerichtliche Haltung markiert einen Wendepunkt in den Beziehungen zwischen dem Klub und der Organisation, die den Profifußball leitet.

Schlüsselpunkte des Urteils und der Reaktion:
  • Das Oberste Gericht urteilte über die Verteilung der Fernseheinnahmen für eine spezifische Saison.
  • LaLiga empfindet, dass der Real Madrid das Urteil ablehnt und es öffentlich diskreditiert.
  • Der Klub wird beschuldigt, die üblichen legalen Wege zur Anfechtung zu umgehen.
Das Muster des weißen Klubs ist es, mit millionenschweren Drohungen Druck auszuüben.

Ein Kampf, der über das Spielfeld hinausgeht

Die Beziehung zwischen der Führung von LaLiga und der des Real Madrid erlebt einen ihrer Momente größter institutioneller Spannung. Die Aussagen von Tebas spiegeln einen Konflikt wider, der sich nicht mehr auf das Sportliche beschränkt, sondern in den juristischen und strategisch-kommunikativen Bereichen ausgetragen wird. Der Ligenführer sieht, dass der weiße Klub Entscheidungen zu ändern oder Vorteile in zukünftigen Verhandlungen durch Einschüchterung mit möglichen übermäßig hohen Klagen zu erlangen sucht. 🏛️

Achsen des institutionellen Konflikts:
  • Der Konflikt geht über das Sportliche hinaus und konzentriert sich auf das Legale und Kommunikative.
  • LaLiga interpretiert die Handlungen des Real Madrid als Form wirtschaftlichen Drucks.
  • Das endgültige Ziel wäre, Entscheidungen zu verändern oder die Position in zukünftigen Abkommen zu verbessern.

Wenn Gerichte und Pressemitteilungen das Spiel bestimmen

Dieser Vorfall unterstreicht eine Realität des heutigen Elitenfußballs: Manchmal werden die rechtlichen Kämpfe und die Kriegserklärungen per Aussagen intensiver geführt als die Spiele selbst. Pressemitteilungen und Pressekonferenzen können ein Gewicht erlangen, das dem von Toren gleichkommt, und Positionen und Strategien außerhalb des Feldes definieren. Die Anklage von Tebas richtet den Fokus darauf, wie institutionelle Meinungsverschiedenheiten verwaltet werden, in denen öffentlicher Druck und wirtschaftliche Drohungen zu Verhandlungsinstrumenten werden scheinen. ⚽📄