
Die Generation Z räumt bei SIGGRAPH ab: Wenn junges Talent die Giganten überstrahlt
Das SIGGRAPH 2025 hat ein beispielloses Kapitel in die Geschichte der Animation geschrieben: Zum ersten Mal haben Studenten alle wichtigen Preise des Computer Animation Festival abgeräumt und etablierte Studios in den Hintergrund gedrängt. Der Kurzfilm Trash der französischen ESMA, geschaffen von nur acht Schülern, gewann nicht nur den Best in Show (was ihn für die Óscar qualifiziert), sondern hat neu definiert, was wir von unabhängiger Animation erwarten 🎬✨.
"Es geht nicht um die Software, sondern darum, was du damit machst" – das könnte das Motto dieser Generation sein, die professionelle Tools wie Spielzeug beherrscht.
Die Kurzfilme, die die Regeln geändert haben
- Trash (ESMA): Müll mit Seele, modelliert in Maya und simuliert in Houdini
- The Mooning: Falsches Mond-Dokumentarfilm mit absurder Physik in Unreal
- Jour de vent: Luftige Choreografie von Körpern in Blender
Lektionen für 3D-Künstler
Diese Studenten haben gezeigt, dass der professionelle Workflow für jeden erreichbar ist:
- Modelado con carácter: Übertriebene Silhouetten in Blender/Maya
- Texturas narrativas: Substance Painter, um Geschichten durch Details zu erzählen
- Física emocional: Houdini für Simulationen mit Persönlichkeit
- Render estratégico: Arnold, um die künstlerische Essenz zu bewahren
Während DNEG und Weta ihre technischen Fortschritte präsentierten, tobte das Publikum vor einer dramatischen Waschmaschine und animierten Mondtheorien. Die Parodoxie ist köstlich: In der Ära des Machine Learning und der Metaversen berührt uns immer noch... das Menschliche 🧑🎨.
Für die Künstler von foro3d.com hinterlässt dieses SIGGRAPH eine klare Moral: Die Tools sind da, sie warten darauf, dass du sie mit kühnen Ideen kombinierst. Denn wie Trash gezeigt hat, kann sogar ein Toaster zur Hauptfigur werden, wenn du ihm die richtige Seele gibst. Und ja, wir erleben wahrscheinlich die Geburt der nächsten großen Animationsregisseure 🚀.