
Wenn Universitätsaufgaben das Drucken von Raketenmotoren umfassen
Das Team Queen Propulsion Laboratory definiert neu, was ein „Universitätsprojekt“ bedeutet. 🚀 Diese Studenten aus Belfast haben den Kelvin Mk.1 entwickelt, einen Flüssigkeitsraketenmotor, dessen Brennkammer mittels DMLS-Technologie (Direct Metal Laser Sintering) im 3D-Druck hergestellt wurde. Was macht dieses Projekt besonders? Es ist wahrscheinlich fortschrittlicher als 90 % der Abschlussarbeiten... und das, obwohl sie noch nicht abgeschlossen haben.
Ein komplexes Stück, null Schweißnähte
Die Magie dieses Motors liegt in den Details:
- Ein einziges Stück: Gedruckt in Aluminium AlSi10Mg ohne geschweißte Verbindungen
- Innere Kanäle: Integrierte Kühlung direkt im Design
- Aerospace-Präzision: Professionelle Oberflächenbearbeitung mit Wärmebehandlungen
Vorteile, die schneller abheben als die Rakete
Im Vergleich zu traditionellen Methoden:
- Designfreiheit: Geometrien, die nicht fräsbar sind
- Geschwindigkeit: Vom CAD zum Metall in Tagen, nicht Wochen
- Effizienz: Optimiert mit SolidWorks und ANSYS-Simulationen
"An der Uni lernt man, dass der Himmel die Grenze ist... diese Studenten haben das wörtlich genommen"
Nächster Halt: Der Weltraum (oder fast)
Am 10. Juli 2025 ist der große Tag: Der echte Feuertest im Westcott Space Cluster. In der Zwischenzeit drucken wir bei foro3d weiter Schlüsselanhänger und Figürchen und trösten uns damit, dass unsere Druckfehler wenigstens keine Explosionen von mehreren Kilotonnen verursachen. 💣
Und obwohl dieser DMLS-Drucker mehr kostet als unser gesamtes Studiengebiet, zeigt er, dass die nächste Generation von Ingenieuren bereit ist, die additive Fertigung... auf neue Höhen zu bringen. 🌌