
Stratasys vermarktet sein radiopak Material RadioMatrix in den USA
Der Hersteller Stratasys kündigt die kommerzielle Verfügbarkeit seines Materials RadioMatrix in den USA an. Nach einer Testphase können Krankenhäuser, Geräteentwickler und Forschungszentren dieses Material nun allgemein nutzen. Sein Zweck ist es, Kontrast in fortschrittlichen medizinischen Bildern zu erzeugen und zur Ausbildung von Fachkräften zu dienen. 🏥
Klarheit in anatomischen Modellen für die Diagnose
Die Schlüssel-Eigenschaft von RadioMatrix ist seine radiopake Natur. Dies führt dazu, dass es Röntgenstrahlen ähnlich wie menschliches Gewebe oder traditionelle Kontrastmittel blockiert. Dadurch werden 3D-gedruckte Modelle in Tomographen oder Fluoroskopiegeräten mit großem Detail sichtbar. Die Nutzer können getreue Repliken von Organen oder Gefäßsystemen für verschiedene medizinische Zwecke herstellen.
Hauptanwendungen des Materials:- Komplexe chirurgische Eingriffe im Voraus planen.
- Neue medizinische Geräte vor dem klinischen Einsatz testen und validieren.
- Verfahren simulieren, um Chirurgen und medizinisches Personal auszubilden.
"Jetzt können Chirurgen mit einem Modell planen, das nicht nur realistisch anzufühlen ist, sondern auch unter Scannern real wirkt", hebt die Strategie von Stratasys hervor.
Integration in klinische und Entwicklungs-Umgebungen
Stratasys präsentiert diesen Launch als Fortschritt, um die 3D-Druck vollständig in Krankenhaus-Workflows und F&E-Prozesse zu integrieren. Durch die Bereitstellung eines Materials mit vorhersagbarem Verhalten unter Bildgebungsgeräten wird die Abhängigkeit von traditionellen Phantomen oder vorläufigen Tests mit anderen Ressourcen reduziert.
Technische Merkmale und Kompatibilität:- Das Material ist kompatibel mit 3D-Druckern der PolyJet-Technologie von Stratasys.
- Es funktioniert mit spezifischen Serien wie J5 und J700.
- Seine radiopake Eigenschaft ist in den Drucken einheitlich und konsistent.
Auswirkungen auf die medizinische Praxis
Diese Entwicklung ermöglicht es medizinischen Teams, mit Modellen zu arbeiten, die sowohl die Form als auch die Reaktion auf Röntgenstrahlen der realen Anatomie präzise nachbilden. Dies hilft nicht nur bei der Planung, sondern kann auch die Zeiten im OP verkürzen und die Ergebnisse für Patienten verbessern. Das Ziel ist, dass Werkzeuge wie RadioMatrix zum Standard für die Vorbereitung hochpräziser Eingriffe werden. 🩺