Spinnenroboter kombiniert 3D-Druck und Bau für Anwendungen auf der Erde und dem Mond

Veröffentlicht am 24. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Robot araña imprimiendo estructura en 3D en terreno lunar simulado, mostrando patas articuladas y cabezal de impresión extensible

Wenn die Natur den Weltraumbau inspiriert

Die Verschmelzung von Biomimetik und additiver Fertigung hat zu einer robotischen Entwicklung geführt, die verspricht, den Bau in extremen Umgebungen zu revolutionieren. Inspiriert von der Anatomie und Mobilität von Spinnen, nutzt dieser Baロボット 3D-Druck, um Strukturen sowohl auf der Erde als auch bei der zukünftigen lunaren Kolonisierung zu errichten. Was als ingenieurwissenschaftliches Experiment inspiriert von der Natur begann, könnte zum Schlüssel für den autonomen Bau extraterrestrischer Habitate werden.

Der Roboter, der sich mit der charakteristischen Spinnen-Eleganz bewegt, ist mit einem dreidimensionalen Drucksystem ausgestattet, das ihm erlaubt, Baumaterialien abzulegen, während er sich über unebenes Gelände bewegt. Diese Mobilität stellt einen signifikanten Vorteil gegenüber konventionellen 3D-Druckern dar, die auf feste Arbeitsbereiche beschränkt sind. Das System kann seine Baustrategie an die Geländebedingungen anpassen und Tragstrukturen drucken, wo der Boden instabil ist.

Innovative technische Merkmale

Doppelte Anwendung: terrestrisch und extraterrestrisch

Das Design des Roboters berücksichtigt von Anfang an eine doppelte Funktionalität, die von wenigen automatisierten Bauprojekten adressiert wurde. Auf der Erde kann er in Katastrophengebieten oder schwer zugänglichen Orten für Menschen arbeiten, um Notunterkünfte oder grundlegende Infrastruktur zu bauen. Auf dem Mond macht ihn seine Fähigkeit, in reduzierter Schwerkraft und mit lokalen Materialien zu arbeiten, zum idealen Kandidaten, um Habitate vor der Ankunft von Astronauten vorzubereiten.

Die Natur hat vor Millionen von Jahren Probleme gelöst, die die Ingenieurwissenschaft erst jetzt zu verstehen beginnt

Das Drucksystem wurde speziell entwickelt, um mit lunarem Regolith zu arbeiten, diesem Staub, der die Oberfläche unseres Satelliten bedeckt. Durch einen Laser-Sinterprozess kann der Roboter das lokale Material in feste Strukturen umwandeln, ohne große Mengen Zement oder andere irdische Materialien transportieren zu müssen. Diese Fähigkeit, In-Situ-Ressourcen zu nutzen, ist entscheidend für die wirtschaftliche Machbarkeit prolongierter Raumfahrtmissionen.

Vorteile gegenüber traditionellen Bausystemen

Die aktuellen Prototypen zeigen eine überraschende Fähigkeit zur kollaborativen Arbeit, wenn sie in Gruppen eingesetzt werden. Wie Insektkolonien können diese Spinnenroboter sich koordinieren, um Strukturen zu bauen, die einzeln unmöglich wären. Die Kommunikation zwischen den Einheiten ermöglicht die Aufteilung komplexer Aufgaben und die kollektive Überprüfung der strukturellen Integrität des Gebauten.

Wer dachte, dass Spinnen nur Netze weben, hätte sich wahrscheinlich nicht vorgestellt, dass sie den Bau der ersten lunaren Habitate inspirieren würden 🕷️