SpaceX startet die Twilight-Mission mit einem Schlüsslexperiment für die Zukunft der Raumfahrtindustrie

Veröffentlicht am 24. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Fotografía del lanzamiento de un cohete Falcon 9 de SpaceX durante la misión Twilight, con su estela iluminando el cielo nocturno. En primer plano, se ve la plataforma de lanzamiento y la columna de humo y fuego.

SpaceX startet die Mission Twilight mit einem Schlüsselversuch für die Zukunft der Raumfahrtindustrie

Das Unternehmen SpaceX hat den Start der Mission Twilight abgeschlossen und transportiert ein bahnbrechendes Experiment, das verändern könnte, wie wir im Weltraum bauen. An Bord befindet sich der Satellit ARAQYS‑D1, entwickelt von Dcubed, mit dem Ziel, eine mittelgroße Struktur direkt im Orbit herzustellen. Dieser Schritt soll die additive Fertigung in einer Mikrogravitationsumgebung validieren, ein Konzept, das die Missionen von den strengen Einschränkungen der Raketen befreien verspricht. 🚀

Der Kern des Experiments: ARAQYS‑D1 und sein orbitaler 3D-Drucker

Das Herz dieser Mission ist der Satellit ARAQYS‑D1, der ein vollständiges System zum 3D-Drucken integriert. Seine Hauptaufgabe ist es, ein Stück von etwa 60 Zentimetern im Vakuum des Weltraums zu produzieren, eine technische Herausforderung von großer Tragweite. Der Erreichen dieses Meilensteins würde zeigen, dass es machbar ist, Komponenten erst im Weltraum herzustellen, und das aktuelle Design-Paradigma verändern. Die Ingenieure müssten keine riesigen und zerbrechlichen Strukturen mehr verpacken; stattdessen könnten sie kompakte Rohstoffe senden und vor Ort herstellen, was benötigt wird.

Schlüsselvorteile der Fertigung im Orbit:
  • Überwindung physischer Grenzen: Die Einschränkungen von Masse und Volumen durch die Raketenverkleidung werden reduziert, was jeden Start optimiert.
  • Ermöglichung größerer Strukturen: Es könnten Komponenten größeren Ausmaßes und Komplexität gebaut werden als die, die heute montiert gestartet werden können.
  • Reparaturmöglichkeit: Es eröffnet die Tür zur Wartung, Reparatur oder Erweiterung von Satelliten und anderen Assets direkt im Weltraum.
Wenn es erfolgreich ist, würde die Technik die Einschränkungen von Masse und Volumen reduzieren, die Raketen auferlegen, da nicht alle Teile montiert von der Erde gesendet werden müssten.

Transformation der Logistik und Raumfahrtsinfrastruktur

Das Drucken im Weltraum löst eines der größten Hindernisse in der Raumfahrtlogistik: die Grenze dessen, was eine Rakete transportieren kann. Durch die Herstellung von Strukturen nach dem Start werden Volumenbarrieren überwunden und die verfügbare Masse effizienter genutzt. Die Mission Twilight ist daher kein isoliertes Experiment, sondern ein entscheidender Schritt zu einer operativen Fähigkeit, die radikal verändern könnte, wie Infrastruktur jenseits der Erde gebaut und gewartet wird.

Phasen nach dem Start:
  • Der Satellit wurde erfolgreich ausgeschüttet und befindet sich nun in einer Phase der Inbetriebnahme und Systemüberprüfung.
  • Nach dieser anfänglichen Phase beginnt der aktive Druckprozess der Teststruktur in Mikrogravitation.
  • Die während der Fertigung gesammelten Daten werden analysiert, um die Machbarkeit der Technologie zu validieren.

Eine Zukunft, die schichtweise im Vakuum gebaut wird

Der Erfolg des ARAQYS‑D1 würde ein grundlegendes Präzedenzfall für die Raumfahrtindustrie schaffen. Jenseits der Demonstration einer Technologie würde es einen neuen Ansatz validieren, in dem der Weltraum nicht nur ein Ziel, sondern eine Fertigungswerkstatt wird. Dieser Fortschritt ebnete den Weg für den Bau von Stationen, Teleskopen oder Habitaten auf zuvor unmögliche Weise und markierte den Beginn einer Ära, in der wir herstellen, was wir brauchen, dort, wo wir es brauchen. 🌌