Sophie Roze und die Kunst, dem Unbelebten Leben einzuhauchen

Veröffentlicht am 24. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Sophie Roze ajustando la posición de una marioneta en un set de stop-motion, rodeada de herramientas y materiales de animación.

Die Miniaturwelt von Sophie Roze

Stellen Sie sich vor, ein ganzes Universum zum Leben zu erwecken, indem man Objekte Millimeter für Millimeter über Monate hinweg bewegt. So arbeitet Sophie Roze, die französische Künstlerin, die Stop-Motion zu mehr als einer AnimationsTechnik gemacht hat: zu einer Form visueller Poesie. Kürzlich demonstrierte sie beim Nationalen Festival des Animationsfilms, warum diese filmische Handwerkskunst auch im digitalen Zeitalter fasziniert.

Vom Lehrling zur Meisterin der Bewegung

Roze' Werdegang wirkt wie aus einem ihrer eigenen Kurzfilme:

Das Kuriosa ist, dass sie, wie sie zugab, nie geplant hatte, ein Vorbild für Stop-Motion zu werden. Sie folgte einfach ihrer Leidenschaft, Fotogramm für Fotogramm.

"Wir animieren leblose Objekte, um Geschichten darüber zu erzählen, was es bedeutet, lebendig zu sein"

Die Kunst der extremen Geduld

Während ihres Vortrags enthüllte Roze Fakten, die jeden abschrecken würden:

Aber wie sie selbst scherzte: "Wenn man liebt, was man tut, zählt man die Stunden nicht... obwohl man es sollte, wegen der Überstundenvergütung".

Stop-Motion vs. digitale Welt

In einer Ära, die von Computeranimation dominiert wird, verteidigt Roze die Magie des Greifbaren. Während sie zeigte, wie sie ihre Figuren aus recycelten Materialien baut, erklärte sie: "Jede Marionette hat Unvollkommenheiten, und genau das macht sie menschlich". Eine Philosophie, die sie sogar in ihrem nächsten Projekt Les oiseaux électriques anwendet, wo sie traditionelle Techniken mit kleinen digitalen Akzenten kombiniert.

Tipps für zukünftige Animatoren

Für alle, die in ihre Fußstapfen treten wollen, war Roze klar:

Und vor allem: "Wenn Sie schnellen Ruhm suchen, machen Sie besser TikTok. Stop-Motion ist für diejenigen, die die Reise genießen".

Am Ende des Vortrags war klar, dass Sophie Roze nicht nur Objekte bewegt, sondern Herzen. Und obwohl ihre Kunst Monate für Minuten auf der Leinwand braucht, sagte sie treffend: "In einer Welt des schnellen Contents muss jemand die langsame Magie am Leben erhalten" 🎬