
Sonos hört auf, seine ältesten Geräte zu aktualisieren
Die Marke für Heim-Audio Sonos hat mitgeteilt, dass sie den Software-Support endgültig einstellt für mehrere ihrer langlebigsten Produkte. Modelle wie der erste Play:5 oder der Connect erhalten keine System-Updates mehr. Das bedeutet, dass die Lautsprecher zwar weiterhin Sound abspielen können, aber von neuen Funktionen oder Diensten ausgeschlossen sind, die eine neuere Firmware-Version erfordern. 🎵
Die Inkompatibilität spaltet das Soundsystem
Der direkteste Einfluss auf den Nutzer ist, dass eine Gruppierung dieser alten Geräte mit neuen Modellen in der Sonos-App nicht mehr möglich ist. Ein klassischer Lautsprecher und ein moderner können sich nicht synchronisieren, um Multiroom-Audio zu erzeugen, was die einheitliche Erfahrung zerstört, die die Marke auszeichnet. Die Besitzer sehen, wie ihr System in zwei getrennte und inkompatible Gruppen innerhalb desselben Hauses zerfällt.
Folgen der Fragmentierung:- Unmöglichkeit, ein synchronisiertes Soundsystem im ganzen Haus mit allen Geräten zu erstellen.
- Verlust des Zugriffs auf neue Integrationen mit Streaming-Diensten oder Sprachassistenten.
- Potenzielles Risiko, dass Geräte ohne Sicherheits-Patches anfällig werden.
Die Hardware funktioniert, aber die Software erklärt sie für veraltet.
Begrenzte Optionen für die betroffenen Nutzer
Gegenüber dieser Situation sind die Alternativen für die Besitzer dieser Geräte begrenzt. Sie können sie in einem isolierten Netzwerk behalten, sie unabhängig als einzelne Einheiten nutzen oder, falls sie die Gelegenheit genutzt haben, ein Umtauschprogramm gewählt haben, das einen Rabatt beim Recycling des alten Hardwares bot. Diese letzte Option, die nun geschlossen ist, förderte direkt den Austausch von noch funktionsfähigen Geräten.
Mögliche Szenarien mit der unsupporteten Hardware:- Die Lautsprecher nur zum Abspielen von Audio aus analogen oder lokalen Quellen verwenden.
- Ausgeschlossen von zukünftigen App-Updates Dritter wie Spotify oder Apple Music.
- Vor der Entscheidung stehen, sich mit Basisfunktionen zufriedenzugeben oder in neue Hardware zu investieren.
Ein neuer Aspekt der Obsoleszenz
Die Situation wirft eine Reflexion über die geplante Obsoleszenz in der Software-Ära auf. Die Ironie ist spürbar: Ein System, das konzipiert wurde, um Sound im Zuhause zu integrieren, endet damit, es zu spalten – nicht durch einen Hardware-Defekt, sondern durch eine strategische Entscheidung über den Lebenszyklus der Software. Das definiert neu, wie Unternehmen die Lebensdauer von Produkten begrenzen können, die physisch normal weiterarbeiten.