
Russland untersucht den gesunkenen Damm PD-50 mit einem 3D-Modell
Die russischen Behörden haben ein Projekt zur Analyse des Zustands des schwimmenden Damms PD-50 initiiert, einer Anlage, die im Jahr 2018 während Wartungsarbeiten am Flugzeugträger Admiral Kuznetsov sank. Ein Vertrag für eine vollständige Unterwasserinspektion wurde unterzeichnet, mit einem Budget von nahezu 240 Millionen Rubel. 🛠️
Ziel: Ein umfassendes technisches 3D-Register
Das zentrale Ziel dieses Vertrags ist die Erstellung eines dreidimensionalen Modells der gesamten gesunkenen Struktur mit hoher Präzision. Dazu ist es notwendig, den Rumpf vollständig zu vermessen, seine genaue Position auf dem Meeresboden zu erfassen und die Topografie des Bodens zu untersuchen. Diese digitale Datei dient als endgültiges technisches Register der Überreste des Damms.
Pflichtdokumentation des Projekts:- Erstellen eines detaillierten digitalen 3D-Modells des gesunkenen Rumpfs.
- Vermessen und Kartieren der genauen Position der Struktur auf dem Boden.
- Analysieren und Erfassen der Merkmale des umliegenden Meeresbodens.
Das 3D-Modell könnte entscheidend sein, um zu entscheiden, ob der Damm geborgen wird oder als kurioser künstlicher Riff bleibt.
Die Unterwasserrealität einfangen
Zusätzlich zum digitalen Modell verlangt die Vereinbarung eine grafische Dokumentation der gesamten Anlage. Dies umfasst das Erstellen von Fotos und Videoaufnahmen in der Unterwasserumgebung sowie die Erstellung detaillierter Pläne und technischer Schemata. Obwohl das Projekt bereits läuft, wurde die Identität des Unternehmens oder Konsortiums, das diese Inspektionsarbeiten durchführt, nicht öffentlich gemacht. 📸
Elemente der grafischen Dokumentation:- Erstellen hochauflösender Unterwasserfotos der Struktur.
- Aufnehmen von Videomaterial, das den Zustand des Damms zeigt.
- Erstellen präziser Diagramme und technischer Zeichnungen basierend auf den gesammelten Daten.
Eine Zukunft in der Schwebe
Die gesammelten Informationen, insbesondere das detaillierte dreidimensionale Modell, liefern die technische Grundlage für eine Entscheidung über das endgültige Schicksal des PD-50. Die Behörden werden bewerten, ob es machbar und wirtschaftlich ist, die teure Anlage zu bergen und zu reparieren, oder ob sie stattdessen vor Ort belassen wird und potenziell zu einem einzigartigen und unebenen marinen Habitat wird. Die Investition in diese Studie unterstreicht die Bedeutung präziser Daten für die Planung des nächsten Schritts. 🌊