
Redshift 2025.4 und die Evolution des GPU-Renderings
Die neueste Version des Redshift-Rendering-Engines markiert einen Wendepunkt in der Erstellung von visuellen Effekten und animierten Grafiken. Dieses Update verbessert nicht nur die Leistung, sondern etabliert neue Paradigmen im Umgang mit Materialien und Oberflächen durch die Übernahme des OpenPBR-Standards.
"OpenPBR stellt einen qualitativen Sprung in der Standardisierung von Materialien dar und ermöglicht kohärentere Workflows zwischen verschiedenen Plattformen"
Innovationen in der Oberflächenbehandlung
Das Materialsystem wurde vollständig neu gestaltet und priorisiert Realismus in mikroskopischen Details. Die neue Schichtstruktur mit Fuzz als zentralem Element bietet erhebliche Vorteile:
- Präzisere Simulation von Fasern und Partikeln
- Intuitives Steuern von Abnutzungseffekten
- Perfekte Integration mit globaler Beleuchtung
Herabsgebrachte technische Optimierungen
Unter den Low-Level-Verbesserungen heben sich zwei Implementierungen hervor, die die finale Qualität direkt beeinflussen:
Der Knoten Surface Tangent bietet beispiellose Kontrolle über gerichtete Reflexionen, während das EON-Modell historische Probleme bei der Darstellung rauer Oberflächen löst. Diese Innovationen werden durch Anpassungen im prozeduralen Rauschsystem ergänzt, das nun Rotationsfähigkeit besitzt.
Anpassung an Software
Die Anpassung an verschiedene Arbeitsumgebungen demonstriert die Flexibilität des Engines:
- Automatische Konvertierung von Materialien in 3ds Max
- Besseres Handling von Proxies in Blender
- Optimierte Visualisierung in Cinema 4D
- Erweiterte Unterstützung für USD in Houdini
Diese plattformspezifischen Funktionen reduzieren die Produktionszeiten in komplexen Pipelines erheblich und erhalten die visuelle Kohärenz zwischen verschiedenen Phasen des kreativen Prozesses.
Die native Integration in Maya durch den Materialviewer innerhalb von Hypershade stellt einen weiteren bemerkenswerten Fortschritt dar und beschleunigt den Feinabstimmungsprozess ohne Test-Renderings.