Precision Additive: Innovation in 3D-Druck mit Magnesium

Veröffentlicht am 24. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Impresión 3D de magnesio con tecnología SSLM

Precision Additive: Innovation in 3D-Druck mit Magnesium

Ein Unternehmen namens Precision Additive sorgt in der Welt der additiven Fertigung für Aufsehen. Es handelt sich um ein US-amerikanisches Startup, das auf Magnesium setzt, ein leichtes und schwer zu verarbeitendes Metall, um den 3D-Druck im Verteidigungs- und Luftfahrtsektor zu revolutionieren. Der Schlüssel? Ein eigenes System, das Teile mit luftfahrtzertifizierter Qualität direkt aus der Maschine drucken verspricht. Und nein, du musst kein Metallurgie-Experte sein, um sein Potenzial zu verstehen! 🛠️

Eine eigene Technologie, die Fehler der Vergangenheit vermeidet

Der CEO Bala Anand Jeldi, bekannt dafür, vor über einem Jahrzehnt die größte SLS-Drucker der Welt gebaut zu haben, führt nun diese neue Wette an. Sein System, genannt SSLM (Selective Stepped Laser Melting), verbessert die gängigen Probleme des Pulverbett-Schmelzens: weniger Porosität, weniger Spritzer und eine größere Materialstabilität während des Drucks. Zusammengefasst: Teile startbereit ohne tausend Validierungen.

Impresión 3D de magnesio con tecnología SSLM

Magnesium: leicht, widerstandsfähig und (missverstanden)

Der CTO Daniel Braley, ehemals Boeing, weiß, dass Magnesium einen schlechten Ruf hat: Viele Ingenieure glauben, es sei von Haus aus explosiv. Aber die Realität ist, dass es nur als Pulver oder Dampf riskant ist. Als fester Körper ist es stabil, leichter als Aluminium und hervorragend zur Vibrationsabsorption geeignet, was es ideal für Hubschrauber, Drohnen und sogar Premium-Autokomponenten macht.

Anwendungen vom Weltraum bis zur Medizin

Im 3D-Umfeld beschränken sich solche Fortschritte nicht nur auf die Luftfahrt. In Software wie Siemens NX oder SolidWorks können die komplexen Geometrien modelliert werden, die dieses neue System drucken kann, und Programme wie Magics oder Netfabb wären entscheidend für die Vorverarbeitung. Darüber hinaus könnte gedrucktes Magnesium in biologisch abbaubaren Implantaten oder sogar Batterien der Zukunft verwendet werden.

Ein Wettlauf gegen die Uhr... und gegen China

Der geopolitische Hintergrund ist nicht zu unterschätzen. China kontrolliert über 90 % des weltweiten Magnesiumangebots, was dieses Metall zu einer Frage der nationalen Sicherheit für die USA macht. Precision Additive will nicht nur Teile drucken, sondern erforscht auch Wege, Magnesium lokal zu gewinnen, z. B. aus US-amerikanischem Dolomit. Das Ziel: Die Kette kritischer Materialien reindustrialisieren.

Von 3 Mitarbeitern auf 50, und noch ohne die Maschine zu zeigen. Das Team wuchs von einer Handvoll Personen zu einem Unternehmen, das bereits Aufträge für über 25 Maschinen hat, die rund um die Uhr laufen sollen, und das, ohne das System vollständig der Öffentlichkeit präsentiert zu haben. Also bleibt es für den Rest von uns vorerst bei der Vorstellung, wie der Drucker aussieht, der die Spielregeln ändern verspricht. Wer hätte gedacht, dass etwas so Volatiles wie Magnesium die stabilste Wette des Sektors sein würde! 🌟

Mit dieser Innovation setzt Precision Additive einen Wendepunkt im 3D-Druck. Und denk dran, wenn etwas nicht so läuft wie erwartet, kannst du immer die Technologie schuld geben! 😉