
🔒 Wenn digitale Kunst auf eine biometrische Bürokratiemauer trifft
Ein neues Gesetz im Vereinigten Königreich sorgt in der digitalen Künstlergemeinschaft für Alarm, da es Gesichtserkennung und Bankdaten für den Zugriff auf 3D-Inhaltsplattformen verlangt. Was wie eine Maßnahme gegen Betrug wirkte, ist zu einer Bedrohung für die Kreativität geworden.
Was genau bedeutet dieses Gesetz?
- Pflichtverifikation durch Gesichtsscan
- Erfordert vollständige Bankdaten
- Gilt für jede Plattform, die aus dem UK zugänglich ist
- Betroffen von sozialen Netzwerken bis zu 3D-Marktplätzen
Konkreter Einfluss auf die 3D-Community
| Sektor | Folge |
|---|---|
| Unabhängige Künstler | Könnten den Zugriff auf Plattformen verlieren |
| Plattformen wie RenderHub | Zusätzliche Implementierungskosten |
| Internationale Kunden | Möglicher Rückgang von UK-Inhalten |
Alternativen und Widerstand
- Offizielle Petition an das britische Parlament
- Migration zu Plattformen mit Servern außerhalb des UK
- Nutzung von VPNs (obwohl dies die TOS einiger Plattformen verletzen würde)
"Biometrische Daten für das Hochladen eines 3D-Modells zu verlangen, ist wie Fingerabdrücke für die Nutzung eines Bleistifts zu fordern"
- Anonymer 3D-Künstler
Solange der rechtliche Kampf weitergeht, organisiert sich die Community. Dieses Gesetz könnte einen gefährlichen Präzedenzfall für die digitale kreative Freiheit schaffen und jeden Upload zu einem Prozess machen, der einem Grenzkontroll vergleichbar ist.
Link zur Petition: https://petition.parliament.uk/petitions/722903