Neue Vorschriften verpflichten zur Angabe des Einsatzes von KI in kommerziellem 3D-Inhalt

Veröffentlicht am 24. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Ilustración que muestra a un artista digital frente a una pantalla con modelos 3D, donde una etiqueta o sello con las siglas

Neue Vorschriften verpflichten zur Deklaration der Nutzung von KI in kommerziellem 3D-Inhalt

Die Landschaft für die Erstellung von 3D-Inhalten verändert sich rasch. Neue Vorschriften fordern nun, dass Schöpfer explizit mitteilen, wenn sie künstliche Intelligenz zu gewerblichen Zwecken einsetzen. Diese Anforderung verändert, wie Künstler ihre Arbeiten veröffentlichen und Wissen teilen. 🚨

Der Umfang der betroffenen Tools

Die Pflicht zur Kennzeichnung des Inhalts umfasst eine breite Palette von Elementen. Sie gilt für Texturen, dreidimensionale Modelle, animierte Sequenzen und vollständige Szenen, die mit Hilfe von Algorithmen entstanden sind. Programme wie Blender, Photoshop oder Videospiel-Engines integrieren diese Funktionen bereits nativ. Wenn ein kommerzielles Projekt diese Ressourcen einbindet, muss klar sein, welcher Teil aus einem automatisierten Prozess stammt. Das Hauptziel ist es, die menschliche Autorschaft von der maschinenunterstützten zu unterscheiden.

Betroffene Disziplinen und Software:
  • Modellierung und Texturierung: Assets, die mit KI-Assistenten in 3D-Suiten erstellt oder modifiziert wurden.
  • Animation und visuelle Effekte: Sequenzen oder Simulationen, bei denen Algorithmen Frames optimieren oder generieren.
  • Bildung und Tutorials: Anleitungen, die den Einsatz dieser Tools lehren, müssen ebenfalls ihre Methodik deklarieren.
Die Branche strebt danach, einen klaren ethischen Rahmen zu schaffen, während die Technologie voranschreitet.

Praktische Konsequenzen für Profis

Schöpfer, die ihr Werk in Online-Portfolios, sozialen Medien oder Plattformen zum Verkauf von Assets präsentieren, müssen ihre Prozesse anpassen. Das Hinzufügen einer Notiz oder Metadaten, die den Einsatz von KI-Tools klären, wird zu einem essenziellen Schritt. Dies betrifft nicht nur das Endergebnis, sondern auch den Prozess zur Erstellung. Künstler müssen nun eine zusätzliche Schicht der Dokumentation über den Ursprung ihrer Assets verwalten.

Notwendige Anpassungen:
  • Sichtbare Erklärungen in der Beschreibung kommerzieller Projekte einfügen.
  • Die Nutzungsbedingungen und Lizenzen für verkaufte Assets mit generierten Elementen aktualisieren.
  • Den Workflow in Tutorials dokumentieren und KI-unterstützte Schritte spezifizieren.

Eine neue Rolle für den digitalen Künstler

Die Beherrschung der Software reicht nicht mehr aus. 3D-Profis müssen auch lernen, die damit verbundene digitale Bürokratie zu managen. Die Zukunft erfordert nicht nur die Fähigkeit zu schaffen, sondern auch die Verantwortung, die Herkunft jedes Komponents in einer Szene nachzuverfolgen und mitzuteilen. Diese Transparenz soll Vertrauen und Klarheit in einem sich entwickelnden Markt schaffen.

Verwandte Links