Mikroskopische Roboter, die denken und ohne bewegliche Teile schwimmen

Veröffentlicht am 24. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Ilustración conceptual de varios robots microscópicos con forma de disco, de color plateado y azul, navegando por un entorno que simula el interior de un vaso sanguíneo o un canal de fluido.

Mikroskopische Roboter, die denken und ohne bewegliche Teile schwimmen

Die Robotik macht einen Sprung ins Unmerklich. Ein Wissenschaftsteam hat es geschafft, robotische Geräte zu entwerfen, die kleiner als ein Salzkorn sind und in der Lage sind, Informationen zu verarbeiten und sich zu bewegen, ohne auf traditionelle mechanische Komponenten angewiesen zu sein. Diese Innovation definiert die Grenzen der Miniaturisierung und Autonomie im Mikromaßstab neu 🤖.

Ein Design, das Handeln und Denken vereint

Der Kern dieser Mikrogeräte, die weniger als 0,1 Millimeter messen, liegt in ihrer vereinfachten Architektur. Statt Motoren oder Zahnrädern verwenden sie piezoelektrische Materialien. Diese Materialien verformen sich kontrolliert, wenn Strom angelegt wird, und erzeugen den notwendigen Antrieb für die Bewegung. Die wahre Revolution besteht darin, elektronische Schaltkreise direkt in ihre Struktur zu integrieren, was ihnen ermöglicht, Reize wahrzunehmen und autonom entsprechend zu handeln.

Schlüsselfunktionen ihres Betriebs:
  • Antrieb durch Vibration: Ein piezoelektrisches Material vibriert bei spezifischen Frequenzen, wenn es ein elektrisches Signal erhält, und treibt den Roboter in einer Flüssigkeit an.
  • Integriertes Gehirn: Ein winziger Schaltkreis fungiert als Steuereinheit und führt einfache in einem Speicher gespeicherten Anweisungen aus.
  • Grundlegende Verhaltensweisen: Sie können vorankommen, drehen oder anhalten, wenn sie ein Hindernis erkennen, alles ohne separate bewegliche Teile.
Vielleicht liegt die Zukunft der Chirurgie nicht in den Händen eines Riesenroboters, sondern in einem Schwarm dieser, die, einmal drin, selbst entscheiden.

Anwendungen im medizinischen Bereich

Das unmittelbarste Potenzial dieser Technologie liegt im medizinischen Bereich. Ihre winzige Größe würde es ihnen ermöglichen, durch den Blutstrom oder Körpergewebe zu navigieren, um spezifische Aufgaben zu erfüllen. Dies eröffnet neue Wege für die Verabreichung von Behandlungen mit beispielloser Präzision.

Mögliche medizinische Anwendungen:
  • Freisetzung von Medikamenten gezielt, indem die Medikation genau dorthin gebracht wird, wo sie benötigt wird, wie zu einem Tumor.
  • Dienen als Werkzeuge für minimalinvasive Diagnostik, indem Daten aus dem Körperinneren gesammelt werden.
  • Die Wissenschaftler experimentieren mit verschiedenen Formen, um ihr Fortbewegen in komplexen und viskosen biologischen Umgebungen zu optimieren.

Der Weg zur Mikro-Autonomie

Diese Entwicklung stellt einen grundlegenden Fortschritt hin weniger invasiven medizinischen Werkzeugen und autonomen Robotern in zuvor undenkbaren Skalen dar. Indem Antrieb, Sensorik und Verarbeitungsfähigkeit in einer einzigen mikroskopischen Einheit kombiniert werden, werden die Grundlagen gelegt für

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