Das Science-Fiction-Kino war immer ein fruchtbarer Boden für Innovationen in den visuellen Effekten, und Mickey 17, der neue Film von Bong Joon Ho, bildet da keine Ausnahme. Mit einer Handlung, die die Klonung und ihre Implikationen in einer futuristischen Welt erforscht, stellt der Film eine beispiellose technische Herausforderung für die Studios dar, die für seine visuellen Effekte verantwortlich sind. Teams von DNEG, Framestore, Rising Sun Pictures und Turncoat Pictures haben gemeinsam gearbeitet, um ein immersives filmisches Universum zu schaffen, in dem Technologie und Erzählung nahtlos verschmelzen.
Die Komplexität der Klone auf der Leinwand
Eine der größten Herausforderungen von Mickey 17 war es, mehrere Versionen der von Robert Pattinson gespielten Figur realistisch darzustellen. Um das Gefühl künstlicher Duplizierung zu vermeiden und natürliche Bewegungen zu gewährleisten, hat das Team für visuelle Effekte fortschrittliche Techniken implementiert, wie:
- Fortschrittliche Komposition: Die Integration der Klone in die Szene wurde durch den Einsatz von deep compositing erreicht, was eine präzisere Kontrolle über die Bildschichten ermöglicht.
- Face replacement: Digitale Modelle in hoher Auflösung von Pattinson wurden verwendet, um Gesichter zu ersetzen und Ausdrücke dynamisch anzupassen.
- Realistische Beleuchtung und Schatten: Es wurden fortschrittliche Simulationen erstellt, um sicherzustellen, dass jeder Klon Schatten und Reflexionen wirft, die zu seiner Umgebung passen.
Der Aufbau einer futuristischen Welt
Über die Charaktere hinaus präsentiert der Film eine Reihe von Szenarien, die physische Kulissen mit digitalen Erweiterungen kombinieren und einem visuell spektakulären Universum Leben einhauchen. Die VFX-Studios haben sich um folgendes gekümmert:
- Modellierung und Texturierung: Es wurden detaillierte futuristische Städte entwickelt, mit architektonischen Strukturen, die im realen Leben unmöglich zu bauen sind.
- Volumetrische Beleuchtung: Der Einsatz von Lichteffekten hat es ermöglicht, umhüllende Atmosphären zu schaffen und die fortschrittliche Technologie der Welt von Mickey 17 hervorzuheben.
- Partikeleffekte: In Actionszenen und Zerstörungsszenen wurden Simulationen genutzt, um Explosionen, Staub und andere Umweltelemente zu erzeugen.
Überwachung der visuellen Effekte und Koordination des Teams
Um die visuelle Kohärenz durch den gesamten Film zu gewährleisten, lag die Überwachung der visuellen Effekte bei Dan Glass, unterstützt von Whitney Gearin und Nicky Coats in der Produktion. Jedes der beteiligten Studios hat koordiniert gearbeitet, um die digitalen Effekte nahtlos mit den Live-Auftritten zu integrieren.
Ein innovatives visuelles Konzept
„Die Verschmelzung von visuellen Effekten und Erzählung in Mickey 17 stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Art und Weise dar, wie Science-Fiction im Kino erzählt wird.“
Die Kombination aus hochmoderner Technologie mit einem ambitionierten Drehbuch verspricht, Mickey 17 zu einem der visuell eindrucksvollsten Filme der letzten Jahre zu machen. Mit einem erstklassigen VFX-Team und einer sorgfältig geplanten Art Direction setzt der Film einen neuen Standard für die Darstellung futuristischer Welten und geklonter Charaktere auf der großen Leinwand.