
Meta verschiebt ihre Phoenix-Brille für Mixed Reality bis 2027
Laut internen Berichten hat Meta sich entschieden, den Markteintritt ihres nächsten Mixed-Reality-Geräts, das intern als Projekt Phoenix bekannt ist, zu verschieben. Das neue Ziel ist das Jahr 2027, was dem Unternehmen mehrere zusätzliche Jahre zur Entwicklung des Produkts gibt. Diese strategische Entscheidung unterstreicht die Komplexität der Schaffung von Spitzenhardware in diesem Sektor. 🕶️
Der Fokus auf die Perfektionierung des Geräts
Die interne Kommunikation, zu der Business Insider Zugang hatte, detailliert, dass die zusätzliche Zeit vollständig der Arbeit am Hardware und Software des Geräts gewidmet wird. Meta möchte jeden Aspekt verfeinern, vom Industrie-Design bis hin zur Wahrnehmung der Benutzererfahrung. Die Verschiebung zeigt, dass es eine größere technische Herausforderung ist, eine leichte, leistungsstarke Brille mit wettbewerbsfähigem Preis zu schaffen, als nur Konzept-Render zu zeigen.
Schlüsselentwicklungs Bereiche:- Hardware: Fokus auf Reduzierung von Gewicht und Größe, Verbesserung der Verarbeitungsleistung und Optimierung der Akkulaufzeit.
- Software und Benutzererfahrung: Entwicklung eines flüssigen Betriebssystems und eines soliden App-Ökosystems.
- Industrie-Design: Suche nach einem Gleichgewicht zwischen Ästhetik, Komfort für längere Tragezeiten und technischer Funktionalität.
Diese Entscheidung zeigt, dass Meta es vorzieht, nicht zu hetzen, und stattdessen eine sorgfältige Entwicklung für ihr nächstes High-End-Gerät wählt.
Das Wettbewerbsumfeld wird intensiver
Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt hoher Aktivität im Sektor der Mixed- und Augmented-Reality-Headsets. Während Apple bereits sein Vision Pro vermarktet und andere Unternehmen ihre Launches vorbereiten, setzt Meta auf Geduld. Das Unternehmen, das bereits eine breite Palette in Virtual Reality mit seinen Quest-Geräten hat, möchte sich durch eigene Technologie und ein integriertes Ökosystem abheben, anstatt in einem Wettrennen um das erste Produkt mitzuwettten.
Faktoren am aktuellen Markt:- Präsenz von Apple: Vision Pro setzt eine hohe Messlatte in Bezug auf technische Fähigkeiten und Preis.
- Weitere Akteure: Verschiedene Technologieunternehmen und Startups entwickeln ihre eigenen Lösungen.
- Strategie von Meta: Festigung ihrer Position aus der VR-Erfahrung und Aufbau eines Produkts, das eine neue Kategorie definiert, nicht nur Reaktion auf die Konkurrenz.
Was bedeutet diese Verschiebung für die Zukunft?
Eine Verschiebung dieser Größenordnung deutet darauf hin, dass die Ingenieursherausforderungen erheblich sind. Meta investiert Zeit, um grundlegende Probleme zu lösen, bevor das Produkt der Öffentlichkeit präsentiert wird. Das endgültige Ziel ist es, ein Gerät auf den Markt zu bringen, das nicht nur erfüllt, sondern die Erwartungen der Nutzer übertrifft und in einem Markt, der bis 2027 viel definierter sein wird, effektiv konkurrieren kann. Der Wettlauf um Mixed Reality ist ein Marathon, kein Sprint. 🏁