Meta gewinnt entscheidenden Prozess zu Urheberrechten und KI-Training

Veröffentlicht am 23. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Meta gana juicio sobre derechos de autor y entrenamiento de IA

Meta gewinnt Schlüsselurteil zu Urheberrechten und KI-Training

Heute sprechen wir über ein Thema, das unter digitalen Kreativen, Designern und natürlich Nutzern von Künstlicher Intelligenz für viel Gesprächsstoff sorgt: Meta hat soeben einen wichtigen Prozess über Urheberrechte im Kontext des Trainings von KI-Modellen gewonnen. Ja, wir reden von dieser Praxis, bei der die großen Tech-Unternehmen Tonnen von Text verwenden, um ihre KIs zu füttern, ohne die ursprünglichen Autoren um Erlaubnis zu fragen.

In diesem Fall hatten 13 Schriftsteller Meta verklagt und behauptet, dass ihre KI, bekannt als Llama, mit ihren Büchern ohne Genehmigung trainiert wurde. Der Richter Vince Chhabria hat entschieden, dass Meta Anspruch auf ein Summary Judgment hat, dank ihrer Verteidigung basierend auf dem sogenannten fair use oder gerechten Gebrauch.

Was bedeutet dieses Urteil wirklich?

Der Schlüssel des Ganzen ist, dass der Richter nicht gesagt hat, dass die Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke zum Trainieren einer KI in allen Fällen legal ist. Er hat nur klargestellt, dass in diesem spezifischen Fall die Kläger ihre Position nicht gut argumentiert haben. Laut dem Richter haben die Schriftsteller nicht nachgewiesen, dass Llama in der Lage ist, ausreichend Text zu generieren, um eine schwere Verletzung darzustellen, noch dass ihre Werke einen legitimen Markt als Trainingsmaterial für KI haben. Das heißt, das Problem lag weniger daran, was Meta getan hat, sondern daran, wie die Kläger ihren Fall verteidigt haben.

Der kreative und technische Kontext hinter der Nachricht

Das lässt uns alle, die in kreativen Umgebungen arbeiten – vom Modellieren in Blender über Renderings in V-Ray bis hin zu Animationen in Houdini – nachdenklich werden. Viele von uns teilen Tutorials, Ressourcen und Originalinhalte, die unwissentlich in Datenbanken für generative KIs enden könnten. Das Urteil bezieht sich auch auf ein kürzliches anderes Urteil im Zusammenhang mit Anthropic, wo ein Richter zu einem ähnlichen Schluss kam: Wenn die KI mit legalen Kopien von Büchern trainiert wird, gilt das ebenfalls als fair use.

Also, während du Stunden damit verbringst, Knoten in Substance Painter anzupassen oder UV-Mapping in Maya machst, könnte dein nächstes Projekt das Frühstück für irgendeine KI werden, die dir dann etwas zurückgibt wie: Hier hast du deinen eigenen Stil... aber von mir gemacht. Wie schön die Zukunft ist, oder? 🤖