Luke Ross spricht über die Sperrung seines VR-Mods für Cyberpunk 2077

Veröffentlicht am 24. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Fotografía de Luke Ross, desarrollador del mod REAL para Cyberpunk 2077, durante una entrevista explicando la situación del bloqueo por parte de CD Projekt Red.

Luke Ross spricht über die Sperrung seines VR-Mods für Cyberpunk 2077

Der unabhängige Entwickler Luke Ross hat die Umstände detailliert beschrieben, die die Aktion von CD Projekt Red gegen seine kostenpflichtige Modifikation für Cyberpunk 2077 umgaben. In einem Gespräch mit IGN klärte Ross, wie das polnische Unternehmen die Verteilung seines REAL-Mods stoppte, eines Tools, das das Spielen des Titels in Virtual Reality ermöglichte. 🎮

Das Ende des REAL-Mod-Projekts

Ross bestätigte, dass er nicht versuchen wird, die Maßnahme der Rechteinhaber rückgängig zu machen. Obwohl sein Mod die Basisdateien des Spiels nicht veränderte, verstieß sein Geschäftsmodell mit bezahltem Zugriff wahrscheinlich gegen die Bedingungen. Nun bewertet der Schöpfer andere Richtungen, aber die Anpassung seiner Technik an andere AAA-Spiele stellt eine enorme Herausforderung dar. Seine Entwicklungsmethode, die sich auf visuelle Immersion statt vollständige manuelle Interaktion konzentriert, beschränkt auch die Titel, die er bearbeiten kann.

Technische Details und Einschränkungen:
  • Der Mod funktionierte durch Injektion von Code, um eine stereoskopische Ansicht zu erzeugen, und benötigte leistungsstarke Hardware für reibungslosen Betrieb.
  • Das Entwicklungsprinzip priorisiert ein immersives Erlebnis über natürliche Objektmanipulation mit den Händen.
  • Die Umorientierung dieser Technologie auf andere Spiele erfordert eine erhebliche Arbeitsmenge.
Ich plane nicht, gegen diese Entscheidung zu kämpfen. Ich verstehe, dass, obwohl ich die Originaldateien nicht berührte, das Bezahlen für den Zugriff eine Grenze überschritten haben könnte.

Reaktion der Community und rechtliche Probleme

Zahlreiche Nutzer, die den Mod gekauft haben, haben ihr Unbehagen geäußert, da sie ihn nun nicht mehr nutzen können. Ross wies darauf hin, dass er nicht in der Lage ist, das Geld direkt zurückzuzahlen, da die Transaktionen von externen Diensten verwaltet wurden. Dieses Ereignis unterstreicht das komplexe Terrain der bezahlten Mods und der Urheberrechte.

Schlüsselpunkte des Konflikts:
  • Die Käufer des Mods äußern Frustration darüber, den Zugriff auf eine Funktionalität zu verlieren, für die sie bezahlt haben.
  • Der Entwickler kann keine Rückerstattungen verwalten, da er Plattformen Dritter für Zahlungen nutzt.
  • Der Vorfall exemplifiziert, wie ein großes Unternehmen seine Nutzungsbedingungen gegenüber Mod-Erstellern durchsetzen kann.

Eine unsichere Zukunft und eine spürbare Ironie

Die Zukunft des REAL-Mod-Projekts ist nun ungewiss. Ross erkundet Alternativen, aber der Weg ist nicht einfach. Die Situation ist ironisch: Night City, ein fiktives Universum, das auf dem Übertreten von Regeln aufbaut, erweist sich als mit sehr klaren Grenzen ausgestattet, wenn jemand Gewinne durch Änderung der Wahrnehmung erzielen will. Dieser Fall beleuchtet die graue Zone, in der Mod-Entwickler häufig operieren. 🛑