Lightelligence und sein Chip PACE: KI mit Photonen beschleunigen

Veröffentlicht am 21. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Fotografía de un chip fotónico PACE sobre una placa de desarrollo, con destellos de luz láser que simulan el procesamiento óptico de datos en su interior.

Lightelligence und sein Chip PACE: KI mit Photonen beschleunigen

Das Unternehmen Lightelligence steht an der Spitze einer Revolution im Hardware-Bereich für Künstliche Intelligenz. Sein Vorschlag ist der PACE (Photonic Arithmetic Computing Engine), ein spezialisierter Chip, der Matrix-Vektor-Operationen ausführt, die für KI essenziell sind, aber mit einem radikalen Ansatz: Er verwendet Photonen statt Elektronen. Dieser Wechsel soll die physikalischen Barrieren der konventionellen Elektronik umgehen, wie Widerstand und Wärmeableitung beim Daten bewegen. Durch die Verarbeitung mit Licht strebt das System eine drastische Reduzierung des Energieverbrauchs und eine Erhöhung der Geschwindigkeit an, insbesondere für die Ausführung bereits trainierter KI-Modelle. 💡

Der interne Mechanismus des optischen Prozessors

Der Kern des PACE-Chips beherbergt ein programmierbares Netzwerk aus Interferometern und Modulatoren. Diese Elemente manipulieren Laserstrahlen, um die numerischen Werte der Eingabematrixen und -vektoren zu kodieren. Die mathematischen Operationen werden durchgeführt, während das Licht durch dieses in Silizium integrierte photonische Netzwerk reist. Schließlich erfassen Fotodetektoren das Ergebnis und wandeln das optische Signal zurück in ein elektrisches um, damit das digitale System es interpretieren kann. Diese Methode ermöglicht Berechnungen im optischen Bereich, wo die Latenz von Natur aus niedrig ist und das Bandbreitenpotenzial enorm.

Schlüsselkomponenten des Systems:
  • Programmierbares Interferometernetzwerk: Leitet und kombiniert Lichtstrahlen zur Durchführung von Berechnungen.
  • Lichtmodulatoren: Kodieren die Eingabeinformation in der Intensität oder Phase des Lichts.
  • Fotodetektoren: Wandeln das finale optische Ergebnis in ein nutzbares elektrisches Signal um.
Die photonische Berechnung zielt nicht darauf ab, die gesamte Elektronik zu ersetzen, sondern zu optimieren, wo es am wichtigsten ist: massive und parallele Operationen des maschinellen Lernens.

Vorteile und Herausforderungen der angewandten Photonik

Das Hauptversprechen ist die Energieeffizienz. Indem Elektronenbewegungen durch widerstandsbehaftete Leiter vermieden werden, kann der Chip große Datenmengen mit einem viel geringeren Verbrauch als ein vergleichbarer elektronischer Beschleuniger handhaben. Dies könnte die Ausführung komplexer KI-Modelle in Edge-Computing-Geräten oder Rechenzentren mit geringerem CO₂-Fußabdruck ermöglichen. Allerdings muss die Technologie erhebliche Herausforderungen meistern, um praktikabel zu sein.

Zu bewältigende Herausforderungen:
  • Hybride Integration: Effiziente und kompakte Verbindung des photonischen Subsytems mit konventioneller digitaler Elektronik.
  • Numerische Präzision: Sicherstellung der für kommerzielle KI-Anwendungen erforderlichen Genauigkeit, die in der Regel hohe Fidelität erfordert.
  • Skalierbare Fertigung: Entwicklung von Prozessen, die die kostengünstige und massenhafte Produktion dieser Chips ermöglichen.

Eine von Licht erleuchtete Zukunft

Der Weg der photonischen Berechnung für KI beginnt gerade zu leuchten. Lösungen wie der PACE von Lightelligence weisen eine klare Richtung zu schnellerer und nachhaltigerer Hardware hin. Obwohl noch viel in Integration und Fertigung zu tun ist, ist das Potenzial, die Art und Weise, wie wir Daten verarbeiten, zu transformieren, enorm. Die Zukunft der Hochleistungsrechnung könnte, wörtlich genommen, in der Geschwindigkeit des Lichts liegen. ✨