Lebende Töpfe von AlUla verbinden Kunst und Technologie

Veröffentlicht am 23. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Macetas biodegradables impresas en 3D en AlUla, combinando tecnología y artesanía tradicional, como parte de una exposición que celebra la sostenibilidad y el arte.

Ein Treffen von Tradition und Technologie in AlUla

Lebende Töpfe, die Kunst und Nachhaltigkeit vereinen

Im Herzen von AlUla hat ein Kunstfestival eine einzigartige Sammlung zum Leben erweckt, die das Ancestrale mit dem Futuristischen verbindet. Es handelt sich um Alwadiya: Die lebenden Töpfe, eine Serie biodegradierbarer Töpfe, die in 3D gedruckt wurden und nicht nur funktional sind, sondern auch ein Zeugnis davon, wie Technologie und traditionelles Handwerk in Harmonie koexistieren können. Diese Stücke, geschaffen vom Kollektiv TECHNOCrafts in Zusammenarbeit mit LAMÁQUINA und der Designerin Micaela Clubourg, werden im Design Space AlUla bis zum 19. April 2025 ausgestellt.

Materialien, die atmen und die Natur ehren

Was diese Töpfe besonders macht, ist ihre Zusammensetzung. Sie sind aus einem auf Zellulose basierenden Material hergestellt, das PURE.TECH enthält, eine Verbindung, die Kohlendioxid absorbieren kann. Zudem ist jedes Stück mit Leinen umhüllt und mit biodegradierbaren Häuten überzogen, die mit natürlichen Pigmenten aus lokalen Früchten und Kräutern gefärbt sind. Dieser Ansatz ehrt nicht nur die natürlichen Ressourcen der Region, sondern verwandelt auch jeden Topf in einen kleinen Tribut an die ihn umgebende Umwelt.

„Dieses Projekt ist ein Dialog zwischen Vergangenheit und Zukunft, wo traditionelles Handwerk auf die fortschrittlichste Technologie trifft.“ - Samer Yamani, Kurator.

Ein Erbe, das in AlJadidah neu erwacht

Das Projekt ist Teil von Madrasat Addeera Editions, einem Programm, das in einer ehemaligen Mädchenschule im alten Kern von AlJadidah angesiedelt ist. Unter der Kuratelage von Samer Yamani bringt diese Initiative lokale und internationale Handwerker zusammen, um neue Anwendungen für Materialien und traditionelle Techniken zu erkunden. Neben den Töpfen umfasst die Ausstellung weitere Objekte wie Raumteiler und Dekorativelemente, alle durch die Kombination von handwerklichen Methoden und digitaler Fertigung entstanden.

Der Zyklus des Lebens in jedem Stück

Im Gegensatz zu Kunstwerken, die darauf ausgelegt sind, in der Zeit zu bestehen, sind diese Töpfe so konzipiert, dass sie sich allmählich zersetzen und den natürlichen Zyklus organischer Materie nachahmen. Dieser Ansatz stellt eine radikale Veränderung in der Auffassung der künstlerischen Erhaltung dar, da die Stücke dazu bestimmt sind, sich wieder in die Umwelt zu integrieren. Diese Wahl ist nicht zufällig, sondern spiegelt das zentrale Thema der Ausstellung wider: Nachhaltigkeit in der zeitgenössischen Kunstproduktion.

Ein Dialog zwischen Vergangenheit und Zukunft

Die Ausstellung Vom Rohem zum Wiedergeburt präsentiert nicht nur diese Töpfe, sondern feiert auch das handwerkliche Erbe von AlUla und seiner natürlichen Umgebung. Durch Werke, die die Effizienz der Ressourcen und die Beziehung zwischen Materialien, Ort und Zeit erkunden, versammelt die Schau Beiträge von regionalen und internationalen Designern. Jedes Stück lädt zur Reflexion darüber ein, wie Kunst eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Vergänglichem und Ewigem sein kann.

Zusammenfassend sind Alwadiya: Die lebenden Töpfe nicht nur funktionale Objekte, sondern eine Ausdruck davon, wie Technologie und Tradition sich vereinen können, um etwas wahrhaft Einzigartiges und Nachhaltiges zu schaffen.