Kasachstan baut ein Tal der Rechenzentren in Ekibastuz

Veröffentlicht am 24. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Vista aérea o conceptual de una gran instalación industrial con torres de refrigeración y líneas eléctricas en una llanura, representando el futuro valle de centros de datos en Ekibastuz, Kazajistán.

Kasachstan baut ein Tal von Rechenzentren in Ekibastuz

Die Behörden Kasachstans kooperieren mit der Region Pawlodar, um ein ehrgeiziges Projekt voranzutreiben, um ein Komplex von Rechenzentren in der Ortschaft Ekibastuz zu errichten. Der Plan basiert darauf, die Energie-Ressourcen der Region zu nutzen, speziell Strom, der aus dem dort abbauwürdigen Kohle erzeugt wird. Der Präsident Kassym-Jomart Tokajew hat die Notwendigkeit betont, neue Kapazitäten zur Stromerzeugung sofort zu aktivieren, ohne auf den Abschluss des Baus der geplanten Kernkraftwerke zu warten. ⚡

Strom als Basis für digitales Wachstum

Tokajew hat den Energiebedarf eines großen Rechenzentrums mit dem einer großskaligen Metallhütte verglichen. Daher besteht er darauf, dass die Sicherstellung, dass das Land all den benötigten Strom produzieren kann, ein vorrangiges Ziel ist. Laut den von ihm genannten Daten belief sich die Gesamtstromerzeugung des Landes im Jahr 2025 auf 123 Milliarden Kilowattstunden, eine Menge, die er als unzureichend für alle festgelegten wirtschaftlichen und technologischen Ziele bewertet. Dieses Tal der Datenverarbeitung ist Teil der Strategie, um das nationale Stromnetz zu stärken.

Schlüsselaspekte des Energieprojekts:
  • Verwendung lokaler Kohle zur Stromerzeugung für die Server.
  • Schaffung von Erzeugungskapazitäten auf dringende und priorisierte Weise.
  • Integration einer traditionellen Industrie (Bergbau) mit einer hochmodernen (Technologie).
Das Land muss seine Wettbewerbsvorteile nutzen, zu denen seine enormen Kohlevorkommen gehören.

Eigene Ressourcen nutzen, um zu konkurrieren

Der kasachische Präsident hat die Bedeutung der Nutzung der natürlichen Vorteile des Landes hervorgehoben. Kasachstan verfügt über geschätzte Reserven von etwa 33 Milliarden Tonnen Kohle. Mit dem aktuellen Verbrauchstempo könnte diese Ressource das Land etwa 300 Jahre versorgen. Dieser Ansatz zielt darauf ab, einen fossilen Brennstoff in den Motor für eine Industrie von morgen zu verwandeln, nämlich das Speichern und Verarbeiten digitaler Daten.

Faktoren, die die Strategie definieren:
  • Verfügbarkeit einer großen Menge Kohle als autochthone Energie-Ressource.
  • Umwandlung eines traditionellen Assets in die Unterstützung für digitales Wachstum.
  • Gewährleistung eines stabilen und langfristigen Stromversorgung für die Technologie.

Eine Verschmelzung von Klassischem und Modernem

Während in anderen Regionen der Welt der Schluss von Kohlekraftwerken diskutiert wird, sehen sie in Kasachstan das Potenzial dieser Ressource, ihre digitale Zukunft voranzutreiben. Die Vision ist klar: Der Rauch, der früher die Schwerindustrie symbolisierte, wird nun den Datenstrom speisen, der durch die Server fließt. Es ist eine Entscheidung, die die etablierte Wirtschaft mit der aufstrebenden durch ein und dasselbe Kabel verbindet. 🔌