Jiangsu eröffnet seine erste Klinik mit Gehirn-Computer-Schnittstelle in Nanjing

Veröffentlicht am 21. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Sala clínica moderna y tecnológica con un médico y un paciente realizando una sesión de calibración con una interfaz cerebro-computadora. En una pantalla se visualizan ondas cerebrales y un brazo robótico.

Jiangsu eröffnet seine erste Klinik mit Gehirn-Computer-Schnittstelle in Nanjing

Ein spezialisiertes medizinisches Zentrum für Neuronenschnittstellentechnologie beginnt seine Arbeit im Zhongda-Krankenhaus. Dieser innovative Raum widmet sich der Anwendung semi-invasiver Methoden, um Menschen mit hoher Paraplegie zu unterstützen, mit dem Hauptziel, dass sie einen Teil ihrer Unabhängigkeit zurückgewinnen. 🧠

Die semi-invasive Technik erfasst Gehirnsignale

Im Gegensatz zu Systemen, die Elektroden tief im Gehirn implantieren müssen, platziert dieser Ansatz ein dünnes Sensornetz auf der kortikalen Oberfläche unter dem Schädel. Diese strategische Position ermöglicht die Registrierung der neuronalen Aktivität mit hoher Detailtreue, minimiert jedoch die Risiken, die mit Schäden am neuralen Gewebe verbunden sind. Die Daten, die diese Elektroden erfassen, werden an ein System gesendet, das sie in Echtzeit mit KI-Algorithmen verarbeitet, welche Denkmuster in ausführbare digitale Befehle umwandeln.

Schlüssige Vorteile der Methode:
  • Signale mit hoher Auflösung erfassen, ohne das Hirnparenchym zu durchdringen.
  • Das Risiko von Infektionen oder langfristigen neurologischen Schäden reduzieren.
  • Den Patienten ermöglichen, Roboterarme oder Rollstühle mit dem Geist zu steuern.
Die größte Herausforderung ist nicht technisch, sondern dafür zu sorgen, dass der Patient nicht an einen Roboterarm denkt, wenn er sich eigentlich die Nase kraulen möchte.

Ein langer Weg des Trainings und der Kalibrierung

Nach der Operation beginnen die Nutzer eine ausgedehnte Phase des Lernens und Anpassens. Dieser Prozess ist bidirektional: Die Maschine muss lernen, die einzigartigen Signale jedes Gehirns zu dekodieren, und die Person muss trainieren, um klare und wiederholbare Denkmuster zu erzeugen. Die anfänglichen Übungen konzentrieren sich in der Regel auf einfache Aufgaben wie das Bewegen eines Cursors auf dem Bildschirm.

Phasen des Rehabilitationsprozesses:
  • Anfängliche Kalibrierung: Das System lernt, die spezifischen Gehirnsignale des Nutzers zu erkennen.
  • Grundtraining: Der Patient übt das Steuern virtueller Elemente, um die mentale Verbindung zu stärken.
  • Steuerung von Geräten: Es wird zu Exoskeletten übergegangen oder alltägliche Aufgaben werden autonom ausgeführt.

Auswirkungen auf Autonomie und Lebensqualität

Der Fortschritt ist schrittweise und variiert je nach Fall, aber das endgültige Ziel ist klar: Den Nutzer zu befähigen, unabhängiger mit der Welt zu interagieren. Das Steuern eines externen Geräts mit dem Gedanken ist nicht nur ein technischer Fortschritt, sondern eine tiefgreifende Veränderung, die das tägliche Leben und die Wahrnehmung der Möglichkeiten der Person transformiert. Dieses Pionierprojekt in Nanjing markiert einen bedeutenden Schritt in der Konvergenz zwischen Neurologie und Assistenztechnologie. 💡