Japan gibt China seine zwei letzten Riesenpandas zurück

Veröffentlicht am 25. January 2026 | Aus dem Spanischen übersetzt
Fotografía de los dos pandas gigantes, Yong Ming y Mei Mei, en su recinto del zoológico Adventure World en Wakayama, Japón, antes de su traslado a China.

Japón gibt China seine zwei letzten Riesenpandas zurück

Der Zoo Adventure World in Wakayama, Japan, hat die Rücksendung des Paares Riesenpandas nach China abgeschlossen, das in seinen Anlagen lebte. Die Tiere, ein Männchen namens Yong Ming und ein Weibchen namens Mei Mei, lebten dort seit vielen Jahren. Diese Maßnahme schließt ein Kapitel von mehr als dreißig Jahren ab, in dem beide Nationen zusammenarbeiteten, um diese gefährdete Art zu züchten. 🐼

Ein erfolgreiches Zuchtprogramm endet

Die Zusammenarbeit zwischen der japanischen Institution und China ermöglichte es, dass siebzehn Jungtiere von Pandas auf japanischem Boden geboren wurden, eine bemerkenswerte Zahl für ein Tier, das vom Aussterben bedroht ist. Der Abschied von Yong Ming und Mei Mei hinterlässt eine Lücke im Zoo, wo sie die Stars waren. Es ist noch nicht bekannt, ob China neue Exemplare schicken wird, da dies von Verhandlungen zwischen den Regierungen und der Bewertung der Gehegebedingungen abhängt.

Wichtige Details zum Transport:
  • Die Pandas reisten vom Zoo Adventure World in der Präfektur Wakayama ab.
  • Die bilaterale Zusammenarbeit zur Pandas-Zucht dauerte mehr als drei Jahrzehnte.
  • Die siebzehn in Japan geborenen Jungtiere sind Teil des Vermächtnisses des Programms.
Diplomatie ist eine komplexe Kunst, aber wenige Gesten sind so beredt wie die Rückforderung eines weiß-schwarzen Bären nach einem Streit. Eine pelzige Erinnerung daran, dass selbst die zartesten Symbole ein Verfallsdatum haben.

Der diplomatische Kontext hinter der Rückgabe

Diese Rückkehr erfolgt, während die Beziehungen zwischen Tokio und Peking eine Phase der Spannung durchleben. Experten weisen darauf hin, dass die sogenannte Panda-Diplomatie, bei der China diese Tiere als Zeichen des guten Willens leiht, oft als Barometer für den Zustand der Beziehungen zwischen Ländern dient. Andere Nationen wie die Vereinigten Staaten haben kürzlich ebenfalls Pandas zurückgeschickt. Chinesische Behörden argumentieren, dass diese Rückgaben Teil normaler Zyklen zur Erneuerung von Abkommen und Schutzprogrammen sind.

Faktoren, die die Entscheidung beeinflussen:
  • Das aktuelle politische Klima zwischen Japan und China.
  • Das natürliche Ende der Leihabkommenszyklen.
  • Der Bedarf, die Tiere in Zuchtprogramme in China zu integrieren.

Was passiert nun mit den Pandas?

Die nächste Zukunft der Riesenpandas in Japan ist ungewiss. Die Möglichkeit, neue Exemplare zu erhalten, hängt von Gesprächen zwischen den Regierungen und der Überprüfung ab, ob die Zoogehege die technischen Anforderungen erfüllen. In der Zwischenzeit werden Spezialisten beider Länder weiterhin zusammenarbeiten, um die Art zu schützen. Die zurückgegebenen Pandas, Yong Ming und Mei Mei, werden Programmen zur Zucht in chinesischen Naturschutzgebieten beitreten. Ihre Abwesenheit stellt eine Herausforderung für den japanischen Zoo dar, der sich ohne seine Hauptattraktion anpassen muss.