
ICE-Agenten in Minnesota vermeiden Interaktion mit Demonstranten
Eine neue Betriebsrichtlinie weist die Agenten des Immigration and Customs Enforcement in Minnesota an, keinen Kontakt mit protestierenden Personen während ihrer Einsätze aufzunehmen. Die Politik zielt darauf ab, den Fokus umzulenken auf spezifische Individuen mit krimineller Vorgeschichte und große Razzien zu vermeiden. 🚨
Fokus auf priorisierte Ziele
Das interne Dokument, das von der Nachrichtenagentur Reuters enthüllt wurde, ordnet den Agenten an, ihre Bemühungen ausschließlich auf Immigranten mit Anklagen oder Verurteilungen wegen Straftaten zu konzentrieren. Diese Maßnahme reagiert auf ein Klima erhöhter Spannungen nach Vorfällen, bei denen zwei Bürger bei Protesten in Minneapolis ums Leben kamen. Durch die Begrenzung des Umfangs versucht ICE, sein öffentliches Profil zu reduzieren und den zahlreichen rechtlichen Problemen zu entgehen, die aus umfassenderen Aktionen entstanden sind.
Hauptinstruktionen der Richtlinie:- Vollständig ignorieren, wer versucht, die Agenten
oder die Verfahren zu filmen. - Jede Interaktion mit Provokateuren oder als Unruhestifter eingestuften Personen vermeiden.
- Die Festnahme von Individuen mit bestätigter krimineller Vorgeschichte priorisieren.
Vielleicht das leiseste Verfahrenshandbuch, das sie je verfasst haben, in dem Dialog gleichbedeutend mit einer Verfehlung ist.
Kommunikation auf das Minimum reduziert
Das Protokoll ist sehr spezifisch darüber, wie Informationen mit der Öffentlichkeit ausgetauscht werden sollen. Es sind nur direkte Befehle und operative Anweisungen erlaubt. Es ist ausdrücklich verboten, zu debattieren, Handlungen zu rechtfertigen oder Fragen der Anwesenden zu beantworten. 🎯
Ziele des Kommunikationsprotokolls:- Absolute Kontrolle über die Situation während der Operationen wahren.
- Das Risiko minimieren, dass Situationen eskalieren oder gewalttätig werden .
- Verhindern, dass verbale Interaktionen in Medien oder Gerichtsverfahren gegen sie verwendet werden.
Folgen des neuen Ansatzes
Diese Politik stellt eine taktische Veränderung dar, um die Umgebung hoher Spannung zu managen. Durch Vermeidung von Dialog und Massenrazzien strebt die Behörde an, ihre Arbeit mit weniger sichtbarem Widerstand und weniger Material auszuführen, das ihre rechtliche Position komplizieren könnte. Ob diese Strategie dazu beiträgt, die Gemüter zu beruhigen und die institutionellen Ziele zu erreichen, bleibt abzuwarten. ⚖️